Aktuelles
(Un-)Sicherheit, (Bio-)Macht und (Cyber-)Kämpfe: Kritische Theorieperspektiven auf Technologien als Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung
Gemeinsame Frühjahrstagung der Sektion "Wissenschafts- und Technikforschung" der DGS, des Arbeitskreises "Politik, Wissenschaft und Technik" der DVPW und der TU Hamburg-Harburg, Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik
Datum: 23./24. März 2012, Ort: TU Hamburg-Harburg, Schwarzenbergstr. 95D, Raum 2022
OrganisatorInnen: Tanja Carstensen (TU Hamburg-Harburg), Susanne Schultz (Goethe-Universität Frankfurt/Gen-ethisches Netzwerk e.V. Berlin), Joscha Wullweber (Universität Kassel)
Forschungskolloquium
Hier finden Sie die Termine zu unserem Forschungskolloquium
Neuartige Wege des Wissenstransfers an den Universitäten Hamburg-Harburg, Bremen, Münster und Klagenfurt
Die Volkswagenstiftung fördert einen Antrag zur Wissenschaftsvermittlung des binationalen Forschungsprojekts ‚Subjektkonstruktionen und digitale Kultur' (SKUDI) in vollem Umfang.
Die Integration und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit wird gemeinhin als wünschenswert erachtet - jedoch selten erreicht. Mit dem Wissenschaftsvermittlungsprojekt ‚Crossmediale Präsenz' beschreiten die interdisziplinären Forschungsteams der Universitäten Hamburg-Harburg, Bremen, Münster und Klagenfurt innovative Wege des Transfers von Forschungsergebnissen in die interessierte Öffentlichkeit. In dem Verbundprojekt SKUDI beschäftigen sich die ForscherInnen maßgeblich mit Fragen dazu, inwieweit sich in der gegenwärtigen digitalen Kultur neue Muster des Lernens, der Kommunikation-, des Beziehungsmanagements- und der Arbeit entwickeln und darüber hinaus, inwiefern in diesen Mustern zugleich neue Formen von Persönlichkeitsentwicklung angelegt sind.
Die Öffentlichkeitsinitiative richtet sich an Laien, die sich für die digitale Kultur interessieren, mediale und politische MultiplikatorInnen sowie alle anderen, die neugierig auf innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung sind. Ziel des Projekts ist es, das Verstehen wissenschaftlicher Ergebnisse zu fördern und den öffentlichen Diskurs anzuregen.
Mit diesem Ziel werden informative als auch künstlerische Veranstaltungen, Produkte und Aktionen entwickelt. Das Herzstück der Öffentlichkeitsinitiative bildet ein ‚Crossmediales Produkt', eine interaktive Website, in die ein durch Computer-Animationen unterstützter Film eingebettet ist. Im Rahmen des ‚Crossmedialen Produkts' können Forschungsergebnisse pointiert und kreativ präsentiert werden, aber auch die Diskussion über und Distribution von wissenschaftlichen Themen können forciert werden. Darüber hinaus werden in Deutschland und Österreich öffentliche und öffentlichkeitswirksame Diskussionen gestartet, sogenannte ‚Transferdialoge', zu denen ExpertInnen und MedienvertreterInnen eingeladen werden, um über ihre Sicht auf aktuelle Entwicklungen der digitalen Kultur zu diskutieren und diese in einen Zusammenhang mit den Forschungsergebnissen zu setzen. Schließlich werden künstlerische Reflexionen über Fragen des Subjekts und der digitalen Kultur an den Standorten Bremen und Klagenfurt initiiert. An der Universität Klagenfurt wird der international renommierte ‚Wissenschafts-Künstler' Herwig Turk aus Kärnten die Forschungsfragen und - ergebnisse in eine multimediale Installation mit dem Titel ‚Networked Life' überführen. An der Universität Bremen wird sich das ‚Theater der Versammlung' von SKUDI inspirieren lassen und sich mit den Mitteln der Performance mit den Forschungsergebnissen auseinandersetzen. Dabei soll eine ganze Performancedramaturgie entwickelt werden, die im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen, in Bremen und anderswo, aufgeführt werden kann. Die WissenschaftlerInnen des Projekts SKUDI werden die Performances begleitende Vorträge anbieten, um dadurch Gelegenheiten für eine breite Streuung und Diskussion der Forschungsergebnisse des Projekts zu schaffen.
Mit der Förderung der ‚Crossmedialen Präsenz' unterstützt die VW-Stiftung das Anliegen des SKUDI-Projekts, ihre Forschungsergebnisse auf ansprechende und verständliche Weise in die Gesellschaft zurückzuführen und neue Wege der wissenschaftlichen Vermittlung zu ebnen.
CfP: (Un-)Sicherheit, (Bio-)Macht und (Cyber-)Kämpfe: Kritische Theorieperspektiven auf Technologien als Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung
Gemeinsame Frühjahrstagung der Sektion 'Wissenschafts- und Technikforschung' der DGS, des Arbeitskreises 'Politik, Wissenschaft und Technik' der DVPW und der TU Hamburg-Harburg, Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik
Datum: 23./24. März 2012, Ort: TU Hamburg-Harburg
OrganisatorInnen: Tanja Carstensen (TU Hamburg-Harburg), Susanne Schultz (Universität Hannover/Gen-ethisches Netzwerk e.V. Berlin), Joscha Wullweber (Universität Kassel)
Neues Zertifikat "Intersektionalität und Diversity" für die Hamburger Hochschulen
Studierende der Hamburger Hochschulen können ab dem WiSe 2011/12 ihre Kompetenz im Bereich Intersektionalität und Diversity entwickeln und ausweisen lassen. In einer Kooperation unserer Arbeitsgruppe mit den Hamburger Gender und Queer Studies wurde dafür ein hochschulübergreifendes Modul entwickelt.
Für den erfolgreichen Abschluss von mindestens vier entsprechenden Lehrveranstaltungen erteilt die Gemeinsame Kommission Gender und Diversity ab kommendem Semester das "Zertifikat Intersektionalität & Diversity".
Das Zertifikat "Genderkompetenz" gilt weiterhin.
Intersektionale Mehrebenenanalyse in der (Forschungs-)Praxis
Werkstatt für Promovierende, Studierende in höheren Semestern und Interessierte außeruniversitärer Praxisfelder
Prof. Dr. Gabriele Winker, Jette Hausotter M.A., Kathrin Schrader M.A.
26.-28. Januar 2012, TU Hamburg-Harburg
Die Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik der TU Hamburg-Harburg bietet erneut eine Forschungswerkstatt an, zu der sich Interessent_innen ab sofort anmelden können. Die Werkstatt bietet Raum für einen intensiven Austausch über theoretische und methodische Fragen zur Bedeutung von Intersektionalität in empirischen und politischen Projekten. Grundlage dafür sind die empirischen Projekte der Teilnehmer_innen bzw. Probleme außeruniversitärer Praxisfelder. Die Werkstatt wird von den Teilnehmer_innen aktiv gestaltet. Gemeinsam wollen wir empirisches Material und Fragen aus der Praxis, die von den Teilnehmenden eingebracht werden, diskutieren.
Teilnehmer_innen, die bereits empirisch und intersektional arbeiten, können ihre Forschungsansätze und Auswertungsmethoden anhand von eigenen Daten vorstellen und diskutieren. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Interview eigens für die Werkstatt zu führen und anhand der Mehrebenenanalyse nach Winker/Degele (2009) auszuwerten. Ein Leitfaden dafür wird zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie, dass eine rechtzeitige Bereitstellung des eigenen Materials notwendig ist, damit die gesammelten Unterlagen verschickt und von allen Teilnehmer_innen vorab gelesen werden können. Die Frist zur Einreichung wird Anfang Dezember 2011 sein!
Es wird eine Online-Plattform geben, auf der die Teilnehmer_innen in der Vorbereitungsphase miteinander in Kontakt treten können. Den Zugang erhalten Sie mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung. Dort finden sich auch detaillierte Hinweise für die Vorbereitung und organisatorische Hinweise.
Der Unkostenbeitrag beträgt 40€.
Die Werkstatt findet in deutscher Sprache und in rollstuhlgerechten Räumen statt.
Anmeldungen bitte bis 16. September 2011 an Jette Hausotter: hausotter@tu-harburg.de (mit Arbeits-/Forschungs-/Interessengebiet und ggf. Institution)
Die Zahl der Teilnehmer_innen ist begrenzt. Es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen; bei großem Interesse richten wir eine Warteliste ein.
Bei Fragen, auch bei Bedarf nach einer Ermäßigung des Unkostenbeitrags, wenden Sie sich bitte ebenfalls an hausotter@tu-harburg.de.
Literatur: Winker, Gabriele; Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript.
Gefördert von der Gemeinsamen Kommission Gender und Diversity der Hamburger Hochschulen.
Anerkannt für das „Zertifikat Intersektionalität und Diversity“. Informationen unter: www.zentrum-genderwissen.de
Aufenthalt in Nowosibirsk
Im März 2011 hatte unsere Mitarbeiterin Jette Hausotter die Gelegenheit nach Russland zu reisen, um im deutschsprachigen Programm des Masterstudiengangs Agrarmanagement der Staatlichen Agraruniversität Nowosibirsk (NSAU) zu unterrichten. Im Rahmen einer DAAD-geförderten Kooperation (http://www.agrar.hu-berlin.de/struktur/institute/wisola/fg/ihe/agrarmanagement) zwischen der NSAU und der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) hat sie dort zusammen mit Julia Schmid vom Fachgebiet Agrarpolitik der HUB einen zweiwöchigen Trainingskurs zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten und Methoden" für Studierende gegeben, die sich auf einen Auslandsaufenthalt an der HUB vorbereiten. PD Dr. Christian Franke und Ulrike Marschinke vom Fachgebiet Internationaler Agrarhandel und Entwicklung der HUB haben den Aufenthalt organisatorisch vorbereitet und betreut.
Der inhaltliche Schwerpunkt des Kurses lag auf den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Dies beinhaltete Einheiten zum Aufbau von Forschungsprozessen, zur Themenstrukturierung, zur Literaturrecherche und -verwaltung, zur Quellenarbeit, zum Aufbau schriftlicher Arbeiten und den Verwendungszusammenhängen einzelner Abschnitte sowie PC-Anwendungen zum Formatieren von Texten und Erstellen von Präsentationen. Eine besondere Herausforderung an die methodische Gestaltung der Lehre stellten die unterschiedlichen Deutschkenntnisse der teilnehmenden Studierenden der NSAU dar. Verschiedene Formen eigenständigen Arbeitens haben sich hierfür als geeignet erwiesen. Dabei haben die interessierte Haltung und das Engagement der Studierenden den Umgang mit der Sprachbarriere sehr erleichtert und eine lebhafte und produktive Lernatmosphäre ermöglicht.
Nicht zuletzt die wunderbare Betreuung durch die Koordinatorin vor Ort, Tatiana Bogacheva, hat die Zeit an der NSAU und in der Stadt Nowosibirsk zu einer spannenden und lehrreichen Erfahrung gemacht.
Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Ausländische Ingenieure - Gut qualifiziert, schlecht integriert
Artikel im Hamburger Abendblatt: Technik ist nicht nur Männersache
8. März 2011:
Zum 100. Frauentag diskutieren Harburger Forscherinnen, wie man technische Berufe attraktiver machen kann
Bachelor-Studierende der TU Hamburg-Harburg als InterviewpartnerInnen gesucht!
Im Rahmen eines Projektes zur Verbesserung der Studienbedingungen an der TUHH wollen wir mit euch über eure Studienerfahrungen sprechen
Worum geht es?
Die Arbeitsgruppe "Arbeit-Gender-Technik" der Technischen Universität Hamburg-Harburg führt eine Studie zu den
Studienkonflikten und Studienerfolgsfaktoren von Studierenden der TU Hamburg-Harburg durch. Hierfür suchen
wir Bachelor-Studierende ab dem 4. Semester als InterviewpartnerInnen. In den Interviews sind wir an euren
Studienerfahrungen interessiert, damit die Bedürfnisse der Studierenden zukünftig stärker in die Gestaltung
der Studiengänge einfließen können.
Was habt ihr davon?
- Ihr könnt mit euren Erfahrungen helfen, euren Studiengang zu verbessern.
- Ihr habt die Möglichkeit, die Zeit und das Lernen an der Technischen Universität Hamburg-Harburg zu
reflektieren.
Wie läuft es ab?
- Für das Interview solltet ihr ca. 1,5 Stunden einplanen.
- Ihr müsst euch nicht speziell vorbereiten. Es reicht die Bereitschaft, eure Studienerfahrungen mit uns zu
teilen.
Wie erreicht ihr uns?
Wenn ihr Interesse an einem Interview oder weitere Fragen habt, könnt ihr uns anrufen oder mailen. Euer
Ansprechpartner ist Simon Schmiederer: simon[.]schmiederer[at]tu-harburg.de, Tel: 040/42878-4350
Für weitere Informationen:
http://www.tu-harburg.de/agentec/forschung/studienerfolg.htm
Wir bedanken uns für eure Unterstützung!
Lehrangebote im Wintersemester 2010/2011 im Rahmen der Entwicklung eines hochschulübergreifenden Moduls „Gender Studies, Queer Studies und Intersektionalität“
Intersektionale Mehrebenenanalyse in der (Forschungs-)Praxis.
Werkstatt für Promovierende, Studierende in höheren Semestern und Interessierte außeruniversitärer Praxisfelder
Prof. Dr. Gabriele Winker, Jette Hausotter M.A., Kathrin Schrader M.A.
20.-22. Januar 2011,Technische Universität Hamburg-Harburg
Anmeldung bitte bis spätestens 1. Oktober an hausotter[at]tu-harburg[.]de
Die Werkstatt bietet Raum für einen intensiven Austausch über theoretische und methodische Fragen zur Bedeutung von Intersektionalität in empirischen und politischen Projekten. Ausgangspunkt sind die empirischen Projekte der Teilnehmenden bzw. Probleme außeruniversitärer Praxisfelder.
Es wird eine gemeinsame webbasierte Vorbereitung ab Mitte Oktober 2010 geben. Dadurch möchten wir ermöglichen, Fragen und Interessen aus dem Zusammenhang der eigenen Forschung und Praxis bereits in Vorbereitung der Werkstatt besprechen zu können.
Promovierende und Studierende, die bereits empirisch und intersektional arbeiten, können Forschungsansätze und Auswertungsmethoden vorstellen und diskutieren. Teilnehmer_innen, die noch am Beginn einer eigenen Forschung stehen, können entweder vorbereitend ein Interview führen und auswerten oder eigene Fragen einbringen. Interessierte aus außerakademischen Praxisfeldern können Problemstellungen aus dem eigenen Bereich für die anderen Teilnehmer_innen aufbereiten.
Literatur: Winker, Gabriele; Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript.
Der Unkostenbeitrag beträgt 30€.
Die Werkstatt findet in deutscher Sprache und in rollstuhlgerechten Räumen statt.
Bei Fragen, auch bei Bedarf nach einer Ermäßigung des Unkostenbeitrags, wenden Sie sich bitte an Jette Hausotter: hausotter[at]tu-harburg[.]de.
Forschungskolloquium
Hier finden Sie die Termine zu unserem Forschungskolloquium
Winterschool: Intersektionalität als Kritik
24.-28.2.10 an der Universität Hamburg
In Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Kommission für Frauenforschung, Frauen- und Geschlechterstudien, Gender und Queer Studies veranstaltet die Arbeitsgruppe, Arbeit - Gender - Technik der TUHH eine Winterschool.
Die Veranstaltung richtet sich an Student_innen aller Disziplinen sowie an Doktorand_innen und Praktiker_innen. Die Seminare werden so konzipiert sein, dass eine Scheinvergabe für Studierende möglich ist.
Ausführliche Informationen finden auf der Seite: http://www.zentrum-genderwissen.de/de/studium/winterschool.html
FlyerFlyer barrierefrei
Neuerscheinung
Derboven, Wibke & Winker, Gabriele (2010): Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge attraktiver gestalten. Vorschläge für Hochschulen. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag
Technische Hochschulen sind aufgefordert, die hohen Studienabbrüche in den Ingenieurwissenschaften zu senken. Das Buch zeigt im Detail die wissenschaftlich untersuchten Gründe, warum interessierte junge Männer und Frauen ein ingenieurwissenschaftliches Studium abbrechen. Die Autorinnen nennen anschließend konkrete Gestaltungsempfehlungen und Maßnahmen, um diese Menschen im Studium zu halten. Angesprochen werden insbesondere die Hochschulleitung, das Hochschulcontrolling sowie die Dozenten und die Studienberatungen.
Neuerscheinung
Wer soziale Ungleichheiten unter mehr als lediglich einer Perspektive analysieren will, stößt unweigerlich auf das Konzept der Intersektionalität - den Wechselwirkungen zwischen ungleichheitsgenerierenden Dimensionen wie Geschlecht, Ethnie, Klasse und Körper. Erstmalig im deutschsprachigen Raum strukturiert dieser Band dazu die bisherige Diskussion, entwickelt eine stringente theoretische Perspektive und stellt die forschungsleitende Methodologie vor. Ebenso zeigen die Autorinnen, wie intersektionale Forschung empirisch, anwendungsnah und verständlich funktioniert.
Wir suchen Interviewpartnerinnen für das Forschungsvorhaben
"Die Integration hochqualifizierter Migrantinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt"
An der TU Hamburg-Harburg untersuchen wir derzeit die Erwerbsverläufe von Frauen, die nach Deutschland migriert sind. Für unsere Studie suchen wir landesweit Frauen, die in Unternehmen im Bereich der Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften beschäftigt sind.
Wenn Sie in Ihrem Heimatland studiert haben und in Deutschland in einem Unternehmen im Bereich der Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten, möchten wir gern ein Interview mit Ihnen führen.
Selbstverständlich sichern wir Ihnen Anonymität zu und verpflichten uns zur Einhaltung des Datenschutzes. Die erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Interviews werden alle anonymisiert, das bedeutet alle Angaben, die zur Identifikation führen könnten, werden durchgängig verschlüsselt und an keiner Stelle unserer Forschungsarbeit genannt.
Alle Interviews können in Deutsch oder Englisch geführt werden.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen und uns von Ihren Erfahrungen und Ihrem beruflichen Werdegang berichten möchten sowie bei Nachfragen und zur Terminabsprache kontaktieren Sie bitte:
Dr. Grit Grigoleit
Technische Universität Hamburg-Harburg
Schwarzenbergstr. 95
21073 Hamburg
Email: grit.grigoleit@tu-harburg.de
Tel.: 040-42878-3725
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und hoffen auf Ihre Teilnahme.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: www.hochqualifizierte-migrantinnen.de
InterviewpartnerInnen gesucht!
Wir suchen Interviewpartner/innen für das Forschungsvorhaben
Erwerbslosigkeit und Internet im Alltag
Wir führen zur Zeit ein Forschungsprojekt zum Alltag von Erwerbslosen und der Rolle, die das Internet darin spielt, in drei verschiedenen Regionen Deutschlands durch. Wir interessieren uns für das Leben, den Alltag und die persönliche Sicht von Personen, die derzeit Erfahrungen mit Erwerbslosigkeit machen.
Wenn Sie erwerbslos sind, würden wir gerne ein Interview mit Ihnen führen. Im Anschluss an das Interview würden wir gerne mit Hilfe einer Software dokumentieren, wie Sie das Internet nutzen und wie Sie im Internet recherchieren. Für die Teilnahme sollten Sie sich ca. 3 Stunden Zeit nehmen. Sie erhalten von uns dafür eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Wir können die Interviews bei Ihnen zuhause durchführen, stellen aber auch gerne selbst die Räumlichkeiten zur Verfügung.
Selbstverständlich sichern wir Ihnen Anonymität zu und verpflichten uns zur Einhaltung des Datenschutzes. Wir sind ein unabhängiger Forschungsbereich, das heißt, dies ist ausdrücklich keine Befragung der ARGE oder sonstiger Einrichtungen der Bundesagentur für Arbeit. Die erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Interviews werden alle anonymisiert, das bedeutet die Namen der Befragten, von ihnen benannter Bezugspersonen sowie weitere Angaben, die zur Identifikation führen könnten, werden durchgängig verschlüsselt und an keiner Stelle unserer Forschungsarbeit genannt.
Wenn Sie erwerbslos sind und Interesse an unserem Projekt und der Befragung haben, wenden Sie sich bitte zur Terminabsprache und bei Nachfragen direkt an uns. Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen.
Kontakt:
Technische Universität Hamburg-Harburg:
Dr. Tanja Carstensen: carstensen[@]tu-harburg[.]de, Tel 040/42878-4005
Kathrin Englert: kathrin.englert[@]tu-harburg[.]de, Tel. 040/42878-3779
Do Gerbig: do.gerbig[@]tu-harburg[.]de, Tel. 040/42878-3479
Online-Ausstellung "Das Geschlecht (in) der Technik"
Die Online-Ausstellung ist das Ergebnis der Lehrveranstaltung "Gendersensitive Produktentwicklung", die im Sommersemester 2007 von Dr. Andrea Wolffram in der Arbeitsgruppe "Arbeit-Gender-Technik" durchgeführt wurde. Studierende präsentieren in der Ausstellung ihre Gender-Analysen von Technologien des Alltags. Die Ausstellung wurde finanziert von der Koordinationsstelle Frauenstudien/ Frauenforschung Hamburg.
Neuerscheinungen:
Groß, Melanie (2008): Geschlecht und Widerstand. post..| queer..| linksradikal..
Ulrike Helmer Verlag: Königstein, 19,90 Euro (249 Seiten)
ISBN: 978-3897412507
Wie ist politische Handlungsfähigkeit
möglich ohne Rückgriff auf ein fragwürdiges
"Wir Frauen"? Seit den 1990er Jahren wird in der feministischen
Diskussion ein Ausweg aus diesem
theoretischen Dilemma gesucht.
Gleichzeitig sind politische Gruppen
aktiv, die durch ihre Orientierung am
konkreten Handeln punktuelle Lösungen
finden. Die Autorin zeigt auf, wie
post-, queer- und linksradikal feministische
Gruppen sich positionieren, um
handlungsfähig zu bleiben. Die zwischen
ihnen entstehenden Konflikte
lassen sich als eine besondere Stärke
politischer Bewegungen verstehen,
durch die es möglich wird, unterschiedliche
Ebenen gleichzeitig existierender
Machtformen anzugreifen.

Tanja Carstensen: Die interpretative Herstellung des Internet. Eine empirische Analyse technikbezogener Deutungsmuster am
Beispiel gewerkschaftlicher Diskurse
Kleine Verlag: Bielefeld, 32,40 Euro (352 Seiten)
ISBN: 978-3893704255
Das Internet ist nicht nur eine neue Technik, die Möglichkeiten
der Information und Kommunikation verändert; es ist auch
ein umkämpftes Thema in diskursiven Auseinandersetzungen.
Das Buch zeigt, wie politische Kontroversen im Internet ausgehandelt
werden und wie das Internet dabei überhaupt erst
interpretativ "hergestellt" wird.
Ausgehend von interpretativen Ansätzen der Techniksoziologie,
der Diskurs- und der Sozialen Bewegungsforschung
entwickelt die Autorin zunächst ein theoretisches Konzept, das
Technik als Gegenstand politischer Bedeutungskämpfe versteht.
Auf der Grundlage einer Inhaltsanalyse gewerkschaftlicher
Zeitschriftenpublikationen wird gezeigt, inwiefern
politische AkteurInnen in Diskursen über das Internet nicht
nur Potenziale der neuen Technik diskutieren, sondern auch
Selbstbilder und Gegenwartsdiagnosen anbieten, um darüber
Deutungsmacht zu generieren und UnterstützerInnen zu mobilisieren.
Die unterschiedlichen gewerkschaftlichen Thematisierungsweisen
des Internet dienen den Gewerkschaften dazu, Deutungsangebote
zu dramatisieren, sich selbst als modern und
kompetent zu inszenieren und interne Selbstverständnisdebatten
zu führen. Dabei wird deutlich, wie das Internet
in diesen Kämpfen um Deutungsmacht ,Eigenschaften' und
,Auswirkungen' erst zugeschrieben bekommt. Das gegenwärtig
gültige Wissen über "das Internet" ist daher nicht
als Ausdruck materieller, ontologischer Eigenschaften des
Internet und ,realer' Technikfolgen, sondern als Ergebnis kollektiver
interpretativer Aushandlungsprozesse zu betrachten.

Queer-|Feministische Kritiken neoliberaler Verhältnisse
Groß, Melanie; Winker, Gabriele (Hg) (2007)
Unrast Verlag: Münster, 14 Euro (hier bestellen)
Seit den 1990er Jahren ist die feministisch und queer-feministisch orientierte Wissenschaft in Deutschland stark mit ihren eigenen theoretischen Grundlagen beschäftigt. Es gab vielfältige Erkenntnisse sowohl aus komplexen theoretischen Debatten als auch aus akribischer empirischer Arbeit. Wie lassen sich mit diesen vorliegenden Erkenntnissen feministischer und queer-feministischer Wissenschaft neoliberale Entwicklungen verstehen, die mit Ungleichheiten, fehlender Anerkennung oder geringer gesellschaftlicher Teilhabe bestimmter Gruppen von Menschen einher gehen? Daran schließt sich die Frage an, welche queer-|feministischen Handlungsperspektiven sich aus diesem Verständnis entwickeln lassen.
Mit Beiträgen von: Stefanie Bentrup, Kathrin Englert, Kathrin Ganz, Dorothee Greve, Melanie Groß, Christiane Wehr und Gabriele Winker

