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ePortfolios - FAQ

An der TUHH wurde im Rahmen des Projektes „studIPort 2.0“ unter anderem ein ePortfolio-System konzeptioniert und umgesetzt. Dieses steht zum einen seit Mitte 2009 an der TUHH als Plugin für die dort verwendete Lernplattform Stud.IP, zum anderen als Stand-alone-Version auch allen interessierten Anwendern und Institutionen zur Verfügung, die nicht mit Stud.IP arbeiten. Die nachfolgende FAQ beantwortet Fragen im Zusammenhang mit dem ePortfolio-System der TUHH.


Allgemeines

Was ist das Projekt „studIPort 2.0“?
Wo gibt es weitere Informationen zu dem Projekt „studIPort 2.0“, in dessen Rahmen das ePortfolio-Plugin entwickelt wurde?

Grundlagen: Konzept und Entwicklung des ePortfolios an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH)

Was ist ein ePortfolio?
Welche grundlegenden konzeptionellen Überlegungen stehen hinter dem ePortfolio-Einsatz an der TUHH?
Für welche Nutzungsszenarien wurde das ePortfolio-Plugin an der TUHH entwickelt?
Wie sieht der ePortfolio-Prozess aus, der hinter dem Konzept der TUHH steht?
Was ist eine Kompetenzmatrix?
Wie kann ein Kompetenzkatalog entwickelt werden?
Was ist Reflexion im Sinne des ePortfolio-Prozesses?
Wer hat das ePortfolio-Plugin an der TUHH entwickelt?
Gibt es zu dem Konzept und der Entwicklung des ePortfolios an der TUHH eine zusammenhängende Dokumentation?

Feedback geben und nehmen

Warum ist es wichtig, Feedback zu bekommen bzw. zu geben?
Was sollten Sie bei dem Geben von Feedback beachten?
Welche Leitfragen können Ihnen als Grundlage für ein Feedback dienen?
Beispiele für das Geben von Feedback
Was sollten Sie als Feedback-Nehmer beachten?

Technische Fragen zu dem ePortfolio-Plugin für Stud.IP

Welche Voraussetzungen gibt es für die Installation des ePortfolio-Plugins für Stud.IP?
Unter welchen Versionen von Stud.IP läuft das ePortfolio-Plugin?
Wo kann die aktuelle Version des ePortfolio-Plugins für Stud.IP heruntergeladen werden?
Wie viel Speicherplatz wird für die Installation des ePortfolio-Plugins benötigt?
Wie viel Speicherplatz wird etwa für den Betrieb des ePortfolio-Plugins benötigt?
Wer bietet Support zu ePortfolios in Stud.IP und ist Ansprechpartner bei Fragen?

Technische Fragen zu dem ePortfolio als Stand-alone-Version

Warum gibt es das ePortfolio auch als Stand-alone-Version?
Wie sieht die Stand-alone-Version des ePortfolios aus?
Welche technischen Voraussetzungen gibt es, um das ePortfolio als Stand-alone-Version zu installieren und zu betreiben?
Welche Programmierkenntnisse sind erforderlich, um das ePortfolio-Tool installieren zu können?
Welche technischen Bestandteile verbergen sich hinter der Stand-alone-Version?
Wie sieht die Systemarchitektur der Stand-alone-Version aus?
Wie viel Speicherplatz wird benötigt, um dieses Tool als Stand-alone-Version zu nutzen?
Wie funktioniert die Benutzerverwaltung in der Stand-alone-Version?
Unter welchen Bedingungen darf die Stand-alone-Version des ePortfolios heruntergeladen und genutzt werden?
Wo ist die Installationsdatei für die Stand-alone-Version des ePortfolios zu finden?

Hilfe zum ePortfolio

Wo gibt es Hilfe zu der Bedienung dieses Tools?
Gibt es ein Handout zu dem ePortfolio-Tool der TUHH?
Gibt es eine ausführliche Hilfe oder Dokumentation zu dem ePortfolio-Tool der TUHH?
Ist es möglich, sich ein Beispiel-ePortfolio anzusehen?
Ist es möglich, sich auch ohne Stud.IP-Zugang ein ePortfolio der TUHH anzusehen?
Wo gibt es weitere Informationen zu den drei Einsatzszenarien für ePortfolios an der TUHH?
Wer ist nach Abschluss des Projektes „studIPort 2.0“ Ansprechpartner für das ePortfolio-Plugin?

Datenschutz und Rechte der ePortfolio-Nutzer

Warum ist das Thema Datenschutz bei dem Umgang mit ePortfolios wichtig?
Wem gehören die Daten in den ePortfolios?


Antworten


Allgemeines

Was ist das Projekt „studIPort 2.0“?
An der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde von Mitte 2008 bis Ende 2010 das vom E-Learning-Consortium Hamburg (kurz ELCH) geförderte Projekt „studIPort 2.0“ durchgeführt.

Im Rahmen dieses Projektes wurde unter anderem ein ePortfolio-System konzeptioniert und umgesetzt. Dieses steht zum einen seit Mitte 2009 an der TUHH als Plugin für die dort verwendete Lernplattform Stud.IP, zum anderen als Stand-alone-Version auch allen interessierten Anwendern und Institutionen zur Verfügung, die nicht mit Stud.IP arbeiten.

Projektstruktur An dem Projekt „studIPort 2.0“ waren als Projektleiter Professor Volker Turau, Institut für Telematik und Professor Sönke Knutzen, Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung beteiligt. Die operative Projektdurchführung lag bei Detlev Bieler, Bibliothek, und Olav Wilde, Rechenzentrum der TUHH.

Außerdem wurden drei wissenschaftliche Mitarbeiter für das Projekt eingestellt: Thomas Czerwionka, Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung, Corinna Peters und Christian Renner, beide im Institut für Telematik.

Unterstützt wurde das Projekt von weiteren Mitarbeitern verschiedener Institute und Servicebereiche der TUHH, unter anderem von Peter Basch, Institut für Telematik, Thomas Hapke, Bibliothek und Henning Klaffke, Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung.

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Wo gibt es weitere Informationen zu dem Projekt „studIPort 2.0“, in dessen Rahmen das ePortfolio-Plugin entwickelt wurde?
Weitere Informationen zu dem Projekt „studIPort 2.0“ finden Sie auf den eLearning-Seiten der Technischen Universität Hamburg-Harburg unter http://www.tu-harburg.de/e-learning/studiport.html oder auch immer wieder aktuell im eLearning-Blog der TUHH. Dort wird auch in Zukunft berichtet werden, wie der Einsatz des ePortfolio-Plugins sich an der TUHH oder an anderen Institutionen entwickelt.

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Grundlagen: Konzept und Entwicklung des ePortfolios an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH)


Was ist ein ePortfolio?
Der Begriff „Portfolio“ ist abgeleitet vom italienischen Wort portafoglio, das sich aus portare (tragen) und foglio (Papier, Seite) zusammensetzt.

Die Salzburg Research Forschungsgesellschaft definiert ein ePortfolio als „eine digitale Sammlung von ‘mit Geschick gemachten Arbeiten‘ (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf.“ (Salzburg Research: Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an Hochschulen. Studie der Salzburg Research Forschungsgesellschaft im Auftrag des Forum Neue Medien in der Lehre Austria, fnm-austria, Juli 2007, S. 14.)

Ein ePortfolio ist die digitale Variante eines Portfolios. Die Artefakte liegen in einem ePortfolio nicht gegenständlich, sondern in Dateiform vor.

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Welche grundlegenden konzeptionellen Überlegungen stehen hinter dem ePortfolio-Einsatz an der TUHH?
Grundlegender Gedanke für die Umsetzung des ePortfolio-Plugins an der Technischen Universität Hamburg-Harburg war, ein Instrument zu entwickeln und anzubieten, das die Studierenden in ihrem Studium und auch darüber hinaus im Sinne des lebenslangen Lernens bei ihrer Kompetenzentwicklung unterstützt. Daher sollte das ePortfolio nicht veranstaltungsbezogen, sondern vollkommen freiwillig benutzt und nicht benotet werden.

Eine Kontrolle, ob und in welchem Umfang die Studierenden das ePortfolio-Plugin nutzen, ist im Konzept nicht vorgesehen. Diese Nutzung ist jedoch nach Abschluss des Projektes denkbar, wenn Dozierende beispielsweise im Rahmen ihrer Veranstaltung das ePortfolio nutzen und miteinbeziehen wollen.

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Für welche Nutzungsszenarien wurde das ePortfolio-Plugin an der TUHH entwickelt?
Das ePortfolio-Plugin wurde an der Technischen Universität Hamburg-Harburg für die drei Nutzungsszenarien Orientierung zu Studiumsbeginn, Entwicklung während des ganzen Studiums und darüber hinaus und Bewerbung während und in der Schlussphase des Studiums entwickelt. Die Grafik veranschaulicht, in welchen Abschnitten des Studiums das ePortfolio in den jeweiligen Szenarien besonders intensiv genutzt wird:
Während bei dem Orientierungsszenario vor allem die Orientierung der Studierenden zu Beginn des Studiums im Focus der ePortfolio-Arbeit liegt, gewinnt die ePortfolio-Arbeit bei dem Bewerbungsszenario im weiteren Verlauf und vor allem in der Abschlussphase des Studiums an Bedeutung. Das Entwicklungsszenario sieht dagegen eine fortwährende Beschäftigung mit dem ePortfolio vor. Diese kann auch über den Abschluss des Studiums und den Berufsbeginn hinausgehen.
Nutzungsszenarien

Die drei Szenarios und die Unterschiede zwischen diesen Einsatzmöglichkeiten werden unter anderem in drei kurzen Videos, die Sie unter http://media.tu-harburg.de/ti5/eportfolio/ aufrufen können, anschaulich dargestellt und näher erläutert.

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Wie sieht der ePortfolio-Prozess aus, der hinter dem Konzept der TUHH steht?
ePortfolio-Prozess

Im Mittelpunkt des ePortfolio-Prozesses, der dem Konzept der TUHH zugrundeliegt, steht der Studierende, der in verschiedenen Lebensbereichen (Schule & Studium, Beruf & Praktikum, Freizeit & Ehrenamt) Erfahrungen sammelt und Kompetenzen erwirbt. Über diese Erfahrungen und Kompetenzen reflektiert er, lädt eventuell Dokumente, die seine Erfahrungen und Kompetenzen darstellen, in sein ePortfolio hoch und hält seine Reflexionen in seinem ePortfolio fest.

Nach den Eintragungen können in Form von Reflexionsschleifen weitere Überlegungen und Eintragungen stattfinden, außerdem kann der Studierende ein Feedback bei verschiedenen Personengruppen einholen, beispielsweise bei Lehrenden, StudienfachberaterInnen, anderen Studierenden, Freunden, Familienangehörigen oder Personalverantwortlichen verschiedener Unternehmen, bei denen der Studierende sich bewerben möchte. Das Feedback dieser Personen kann wiederum zu neuen Reflexionen des Studierenden führen bzw. mit den bisherigen Überlegungen abgeglichen werden.

Abhängig von dem jeweiligen Einsatzszenario, für das der Studierende sein ePortfolio nutzen möchte, führt er diese Reflexionen fort.

Die Projektgruppe des Projektes „studIPort 2.0“ bzw. nach dem Projektende das eLearning-Kompetenzzentrum der TUHH bietet den Studierenden und Mitarbeitern der TUHH Beratung und Support an, um die Nutzer bei dem Gebrauch des ePortfolios zu unterstützen. Dies bezieht sich unter anderem auf Tipps zur eigenen Reflexion, aber auch auf Hilfe beim Feedbackgeben und -nehmen.

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Was ist eine Kompetenzmatrix?
Abgeleitet aus dem oben beschriebenen ePortfolio-Prozess ermöglicht und unterstützt die so genannte Kompetenzmatrix, das Kernelement im TUHH-ePortfoliosystem, ein strukturiertes Sammeln und Kommentieren von ePortfolioinhalten. Jedes Dokument, jeder frei erfasste Text oder jede URL kann einer Zelle in der Kompetenzmatrix zugeordnet werden und steht damit für einen bestimmten Lebens- und Erfahrungsbereich sowie eine damit belegte Kompetenz.

Kompetenzmatrix Während die Dateien, URLs und/oder Texte später mitsamt ihren Beschreibungen anderen Personen zugänglich gemacht werden können, bleiben die privaten Notizen ausschließlich dem/der Studierenden sichtbar und können von keiner weiteren Person eingesehen werden; diese Unterscheidung zwischen privaten Notizen und in Freigaben sichtbaren Kommentaren soll das Festhalten auch (selbst-)kritischer Anmerkungen im ePortfolio begünstigen. Beschreibungen und Notizen können nicht nur einzelnen Dateien /URLs/Texten, sondern auch den verschiedenen Matrixfeldern hinzugefügt werden.
Kann ein gesamter Kompetenz- oder Lebensbereich zunächst nicht gefüllt werden, lässt er sich zugunsten einer möglichst übersichtlichen Struktur aus der Matrix ausblenden (und später bei Bedarf auch wieder einblenden).

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Wie kann ein Kompetenzkatalog entwickelt werden?
Die sieben Kompetenzbereiche wurden durch Befragungen potenzieller NutzerInnen des TUHH-ePortfolios ermittelt. Diesen ging eine Dokumentenanalyse voraus, die eine umfassende Zusammenstellung studien- und/oder berufsrelevanter ingenieurwissenschaftlicher Kompetenzen zum Ziel hatte.

Den Ausgangspunkt bildete die allgemeine Kompetenzskala der von der HIS GmbH durchgeführten Absolventenbefragungen (vgl. HIS GmbH (Hrsg.): Übergänge und Erfahrungen nach dem Hochschulabschluss. Ergebnisse der HIS-Absolventenbefragung des Jahrgangs 2005. Hannover: HIS Hochschul-Informations-System GmbH, HIS Forum Hochschule 13/2007.), die 24 Items umfasst und deren Reliabilität und Validität belegt ist. Da die HIS-Befragungen auf HochschulabsolventInnen aller Fachrichtungen ausgerichtet ist, konnte angenommen werden, dass der Zusammenstellung evtl. Items mit spezifischem ingenieurwissenschaftlichem Bezug fehlen und/oder sie Items enthält, die für ingenieurwissenschaftliche Zusammenhänge irrelevant sind. Hinweise auf solche fehlenden und/oder unpassenden Items ließen sich verschiedenen Studien/Quellen entnehmen, die Angaben unterschiedlicher Personengruppen enthielten. So konnten Einschätzungen von AbsolventInnen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge zu berufsrelevanten Kompetenzen den Ergebnisberichten der erwähnten HIS-Befragungen entnommen werden.

Die Perspektive der Arbeitgeber spiegelten diverse Daten der Bundesagentur für Arbeit wider (Stellenmarktanalysen, Statistiken und Erfahrungen der Bundesagentur, Daten des Statistischen Bundesamts etc.). Auch hier standen berufsrelevante Kompetenzen im Mittelpunkt. Neben AbsolventInnen wurden vom HIS z. T. auch HochschullehrerInnen der Ingenieurwissenschaften an Universitäten und Fachhochschulen nach ihren Einschätzungen hinsichtlich beruflicher Anforderungen an IngenieurwissenschaftlerInnen gefragt. Weniger explizit auf den Beruf, sondern auf das Studium bezogene Kompetenzen enthielten verschiedene Stellungnahmen von Vereinigungen/Verbänden wie dem VDI e. V. oder der Akkreditierungsagentur ASIIN e. V.

Die Anpassung der eingangs erwähnten allgemeinen HIS-Kompetenzskala im Hinblick auf Ingenieurwissenschaften ergab eine Zusammenstellung von 29 potenziell relevanten Kompetenzen. Diese wurde in einem Fragebogen drei möglichen Nutzergruppen des ePortfoliosystems vorgelegt:

  • TUHH-Studierenden
  • TUHH-ProfessorInnen
  • potenziellen Arbeitgebern von TUHH-AbsolventInnen.

Kompetenzkatalog Die Befragten konnten die studien- / berufsbezogene oder persönliche Relevanz der Kompetenzen auf einer fünfstufigen Ratingskala von „Völlig unwichtig“ bis „Sehr wichtig“ bewerten. Per Faktorenanalyse konnten die 29 einzelnen Kompetenzen zu 7 Kompetenzgruppen zusammengefasst werden (siehe Abbildung).

Auf Grundlage der anschließenden Auswertungen wurden alle Gruppen als sog. Kompetenzbereiche in die Matrix aufgenommen.

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Was ist Reflexion im Sinne des ePortfolio-Prozesses?
Bei Reflexion handelt es sich um einen bewussten, aktiven Prozess, bei dem eigene Erfahrungen rückblickend betrachtet und analysiert werden. So können das eigene Handeln, getroffene Entscheidungen oder gewonnene Erfahrungen unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und bewertet werden.

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Wer hat das ePortfolio-Plugin an der TUHH entwickelt?
Das ePortfolio-Plugin an der TUHH wurde im Rahmen des Projektes „studIPort 2.0“, das von April 2008 - Dezember 2010 lief, entwickelt.

An dem Projekt waren als Projektleiter Professor Volker Turau, Institut für Telematik und Professor Sönke Knutzen, Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung und als operative Projektleitung Detlev Bieler, Bibliothek und Olav Wilde, Rechenzentrum der TUHH beteiligt.
Außerdem wurden drei wissenschaftliche Mitarbeiter für das Projekt eingestellt: Thomas Czerwionka, Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung, Corinna Peters und Christian Renner, beide im Institut für Telematik. Unterstützt wurde das Projekt von weiteren Mitarbeitern verschiedener Institute und Servicebereiche der TUHH, unter anderem von Peter Basch, Institut für Telematik, Thomas Hapke, Bibliothek und Henning Klaffke, Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung.
Für die technische Umsetzung des ePortfolio-Plugins waren neben Christian Renner zwei studentische Hilfskräfte verantwortlich: Leo Krüger und Sigurd Spiekermann.

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Gibt es zu dem Konzept und der Entwicklung des ePortfolios an der TUHH eine zusammenhängende Dokumentation?
Eine ausführliche Dokumentation, in der die grundlegenden Überlegungen zu dem Konzept und der Entwicklung des ePortfolios an der TUHH beschrieben werden, finden Sie hier. Sie finden darin die folgenden Themen:

  • Das Projekt „studIPort 2.0“
  • Das TUHH-ePortfolio
  • Das TUHH-ePortfolio als Stud.IP-Plugin
  • Das TUHH-ePortfolio als Stand-alone-Version
  • Hilfen für das TUHH-ePortfolio

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Feedback geben und nehmen

Warum ist es wichtig, Feedback zu bekommen bzw. zu geben?
Durch Feedback können Menschen erfahren, wie ihr Handeln auf andere wirkt; es ermöglicht ihnen also einen Vergleich zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Feedback besteht somit aus zwei Komponenten, dem Feedback-Geben und dem Feedback-Nehmen. Damit Feedback-Situationen möglichst reibungslos ablaufen und sie z.B. den Beteiligten nicht unangenehm sind oder von ihnen falsch verstanden werden, empfiehlt es sich sowohl für Feedback-Geber als auch für -Nehmer, sich an bestimmten Grundsätzen zu orientieren, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Quellen:

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Was sollten Sie bei dem Geben von Feedback beachten?
Im Mittelpunkt des Feedback-Prozesses stehen die Bedürfnisse des Feedback-Nehmers. Mit Ihrem Feedback sollen Sie ihm die Gelegenheit geben, sein Handeln aus Ihrer Perspektive zu betrachten - nicht mehr und nicht weniger. Es geht also nicht darum, ihn von Ihren Ansichten zu überzeugen oder ihm Ihre kritische Kompetenz zu demonstrieren! Wenn Sie Ihr Feedback nach den folgenden Gesichtspunkten gestalten, lassen sich diesbezüglich Missverständnisse vermeiden:

  • Beschreiben Sie Ihre Wahrnehmungen sachlich. Vermeiden Sie Interpretationen und Bewertungen!
  • Beziehen Sie sich auf konkrete beobachtbare Sachverhalte. Wahrnehmen und beurteilen können Sie im ePortfolio-System lediglich die ePortfolio-Inhalte; auf diese sollte Ihr Feedback daher bezogen sein, nicht jedoch auf die Persönlichkeit/den Charakter des Feedback-Nehmers.
  • Formulieren Sie Ihr Feedback subjektiv. Verwenden Sie dafür Ich-Botschaften, um auszudrücken, was Sie wahrnehmen und wie das Wahrgenommene auf Sie wirkt. Mit Formulierungen in der Ich-Perspektive tragen Sie dazu bei, dass der Feedback-Nehmer sich nicht angegriffen, herabgesetzt o.Ä. fühlt, und Sie erleichtern ihm das Annehmen Ihres Feedbacks. Du-Botschaften werden dagegen häufig als Wertung/Urteil empfunden, was beim Feedback-Nehmer eine abwehrende Haltung hervorrufen kann, die ihm einen konstruktiven Umgang mit Ihrem Feedback erschwert
  • Seien Sie konstruktiv. Kritisieren Sie nur solche Dinge, die der Feedback-Nehmer tatsächlich ändern kann, und verbinden Sie Ihre Kritik mit konstruktiven Vorschlägen. Sprechen Sie auch Positives an.
  • Stellen Sie keine Forderungen. Mit Ihrem Feedback teilen Sie dem Feedback-Nehmer Ihre Wahrnehmung mit und liefern ihm Änderungsvorschläge. Inwieweit er diese Vorschläge beherzigt, bleibt allein ihm überlassen.

Quellen:

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Welche Leitfragen können Ihnen als Grundlage für ein Feedback dienen?
Wenn Sie um ein Feedback zu ePortfolio-Inhalten gebeten werden, stellt Ihnen der ePortfolio-Inhaber im Idealfall eine (oder mehrere) konkrete Frage(n), die Sie mit Ihrem Feedback beantworten sollten. Wird Ihnen jedoch keine konkrete Fragestellung mitgeteilt, können Sie die folgenden Leitfragen als Grundlage für Ihr Feedback nehmen:

  • Ist mir klar, warum die Datei in das ePortfolio aufgenommen wurde?
  • Kann ich ihre Zuordnung zu dem Kompetenz- und dem Erfahrungsbereich nachvollziehen?
  • Halte ich die Datei für aussagekräftig bzgl. der Fähigkeiten und Kenntnisse des ePortfolio-Inhabers?
  • Finde ich die Dateibeschreibung verständlich, zutreffend und aussagekräftig?
  • Wird mir in der Beschreibung zum Kompetenzbereich klar, welche Kenntnisse und Kompetenzen der ePortfolio-Inhaber bei sich sieht (und ggf. wohin und wie er sich weiterentwickeln möchte)?
  • Sind alle meiner Meinung nach notwendigen Beschreibungen vorhanden oder vermisse ich welche?

Quellen:

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Wie könnte das Geben von Feedback beispielsweise aussehen?
Ein Feedback, in dem einige der oben genannten Empfehlungen berücksichtigt werden, könnte beispielsweise so aussehen:
„Ihr ePortfolio enthält im Bereich ‘Studium‘ zu fast allen Kompetenzbereichen eine kurze Beschreibung, was mir gut gefällt. Nur zu ‘Kooperation und Kommunikation‘ fehlt ein solcher Text (obwohl dort einige Dateien enthalten sind). Auf mich macht das den Eindruck, als sei Ihnen dieser Bereich weniger wichtig als die anderen. Ich würde ein einheitliches Erscheinungsbild besser finden, d.h. entweder Beschreibungen zu allen Bereichen oder zu keinem.“

Ohne die Empfehlungen könnte das Feedback folgendermaßen klingen: „Sie haben z.T. die Beschreibungen zu Kompetenzbereichen vergessen. Das macht einen unprofessionellen Eindruck. Entweder beschreiben Sie alle Bereiche oder keinen.“

Quellen:

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Was sollten Sie als Feedback-Nehmer beachten?
Der Feedback-Geber trägt zwar vieles, aber nicht alles zum Ge- oder Misslingen eines Feedback-Prozesses bei. Auch für den Feedback-Nehmer gilt es, einige Punkte zu berücksichtigen. Am Anfang des Prozesses steht sein Wunsch nach einem Feedback hinsichtlich eines bestimmten Aspekts, den er dem potenziellen Feedback-Geber mithilfe einer (oder mehrerer) möglichst konkret formulierter Frage(n) mitteilen sollte. Hat der Feedback-Nehmer dann das erbetene Feedback erhalten, sollte er die folgenden Grundsätze bedenken:

  • Betrachten Sie Feedback nicht als Kritik an der eigenen Persönlichkeit. Ganz egal, ob sich der Feedback-Geber bei seinen Formulierungen an den o.g. Empfehlungen orientiert hat oder nicht: Versuchen Sie, in seinem Feedback nicht mehr zu sehen als seine subjektiven Wahrnehmungen und Eindrücke, die Ihnen die Chance bieten, den Feedback-Gegenstand - Ihr ePortfolio - weiterzuentwickeln.
  • Rechtfertigen Sie sich nicht. Akzeptieren Sie stattdessen, dass der Feedback-Geber Sie bzw. Ihr ePortfolio in einer bestimmten Weise wahrgenommen hat. Eine Rechtfertigung ändert an dieser Wahrnehmung nichts.
  • Stellen Sie gegebenenfalls Verständnisfragen. Ein konstruktiver Umgang mit Feedback setzt voraus, dass Ihnen klar ist, was der Feedback-Geber gemeint hat. Ist das nicht der Fall, empfiehlt sich eine kurze, präzise Nachfrage.
  • Seien Sie kritisch. Reflektieren Sie das Feedback, statt es unkritisch anzunehmen oder abzulehnen. Prüfen Sie z.B., ob Sie selbst das Feedback nachvollziehen können und/oder ob Sie schon einmal ähnliches Feedback bekommen haben, und überdenken Sie dann, inwieweit Sie die geäußerte Kritik annehmen möchten.

Quellen:

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Technische Fragen zu dem ePortfolio-Plugin für Stud.IP

Welche Voraussetzungen gibt es für die Installation des ePortfolio-Plugins für Stud.IP?
Um das ePortfolio-Plugin unter Stud.IP einrichten zu können, benötigen Sie aktuell eine Version von Stud.IP 1.8 bis 1.11.
Die Installationsdatei für das Plugin mit näheren Angaben zur Installation befindet sich im Plugin-Marktplatz von Stud.IP.
Für die Anzeige des Fortschrittsbalkens beim Upload von Dateien in das ePortfolio wird außerdem das PECL-Modul APC oder uploadprogress für PHP 5 benötigt:
http://pecl.php.net/package/apc bzw.
http://pecl.php.net/package/uploadprogress

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Unter welchen Versionen von Stud.IP läuft das ePortfolio-Plugin?

Um das ePortfolio-Plugin unter Stud.IP einrichten zu können, benötigen Sie aktuell eine Version von Stud.IP 1.8 bis 1.11.
Das Plugin sollte in Zukunft auch unter Stud.IP 2.0 lauffähig sein. Ab Version Stud.IP 2.1 wird das Kompatibilitätsplugin für Plugins benötigt.
Weitere Anpassungen an folgende Versionen von Stud.IP übernimmt möglicherweise die Firma data-quest, die auch (kostenpflichtigen) Support für ihre Kunden anbietet. Wenden Sie sich bei Interesse bitte direkt an data-quest.

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Wo kann die aktuelle Version des ePortfolio-Plugins für Stud.IP heruntergeladen werden?
Die jeweils aktuelle Entwickler-Version des Plugins kann aus dem Plugin-SVN-Repository heruntergeladen werden.
Im Plugin-Marktplatz ist die letzte stabile Releaseversion zu finden. Dort führt auch ein Link zu der Online-Hilfe zu ePortfolios in Stud.IP.

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Wie viel Speicherplatz wird für die Installation des ePortfolio-Plugins benötigt?
Für die Installation des Plugins werden derzeit lediglich 5 Mb benötigt.

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Wie viel Speicherplatz wird in etwa für den Betrieb des ePortfolio-Plugins benötigt?
Der insgesamt benötigte Speicherplatz hängt vor allem von der Anzahl der aktiven ePortfolio-Nutzer und deren in das ePortfolio hochgeladenen Datenvolumen ab. Auch die Frage, ob und wenn ja, wie lange Studierende nach Abschluss ihres Studiums weiterhin auf ihr ePortfolio zugreifen dürfen, beeinflusst maßgeblich den benötigten Speicherplatz.
An der Technischen Universität Hamburg-Harburg dürfen die ePortfolio-Nutzer derzeit jeweils einen Speicherplatz von bis zu 250 MB belegen. Diesen Wert kann jede Hochschule individuell einstellen. Um vorab den insgesamt benötigten Speicherplatz in etwa abschätzen zu können, muss man überlegen, wie viele ePortfolio-Nutzer es möglicherweise geben wird, wie sie diesen Speicherplatz voraussichtlich ausnutzen werden und wie lange sie Zugriff auf ihre ePortfolios gewährt bekommen. Der angenommene Speicherplatz kann also immer nur ein Schätzwert sein.

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Wer bietet Support zu ePortfolios in Stud.IP und ist Ansprechpartner bei Fragen?
Den (kostenpflichtigen) Support für das ePortfolio-Plugin in Stud.IP wird die Firma data-quest anbieten.
Support durch data-quest umfasst in der Regel Installation, Einrichtung und Konfiguration der Software bei den Kunden, die einen Supportvertrag abgeschlossen haben (d.h. nahezu alle Hochschulen, die Stud.IP einsetzen). Darüberhinaus passt data-quest die Software an, entwickelt sie bei Bedarf weiter und macht sie z.B. fit für neue Stud.IP-Versionen, wenn die Supportkunden das wünschen. Abgerechnet wird dabei die tatsächlich anfallende Arbeitszeit, die Software selbst ist kostenlos. Supportkunden von data-quest können die Leistungen auf den bestehenden Vertrag anrechnen lassen.
Wenden Sie sich bei Interesse bitte direkt an die Firma data-quest.

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Technische Fragen zu dem ePortfolio als Stand-alone-Version

Warum gibt es das ePortfolio auch als Stand-alone-Version?
Die Stand-alone-Version des ePortfolios wurde entwickelt, um auch Hochschulen und anderen Institutionen, die nicht mit der Lernplattform Stud.IP arbeiten, den Einsatz des Systems zu ermöglichen.

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Wie sieht die Stand-alone-Version des ePortfolios aus?
Da die Stand-alone-Version des ePortfolios nach den gleichen konzeptionellen Überlegungen funktioniert, wie die Umsetzung als Plugin für Stud.IP, gibt es ebenfalls als zentrales Element eine Kompetenzmatrix, die Möglichkeit, Ansichten einzurichten und diese anderen Personen mit Feedback-Fragen freizugeben. Alle Funktionen sind analog zu der Plugin-Version des ePortfolios vorhanden. Es fehlt lediglich die Struktur der Lernplattform Stud.IP, in die die Plugin-Version eingebettet ist.

Stand-alone-Version Einen ersten Eindruck der Stand-alone-Version vermittelt die nebenstehende Abbildung, in der die Kompetenzmatrix dargestellt ist. Im oberen Bereich der Abbildung sind die drei Reiter "Matrix", "Dateien" und "Ansichten" zu sehen.

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Welche technischen Voraussetzungen gibt es, um das ePortfolio als Stand-alone-Version zu installieren und zu betreiben?
Für Installation und Betrieb der Stand-alone-Version des ePortfolios gelten die folgenden technischen Voraussetzungen:

  • Webserver mit PHP 5 und MySQL.
  • Ausreichend Plattenplatz für die hochgeladenen Dokumente.
  • Für die Erstellung der Druckversionen LaTeX (z.B. texlive-full inkl. PGF 2.00) mit PDFLaTeX.

Außerdem wird für die Anzeige des Fortschrittsbalkens beim Upload von Dateien in das ePortfolio das PECL-Modul APC oder uploadprogress für PHP 5 benötigt:

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Welche Programmierkenntnisse sind erforderlich, um das ePortfolio-Tool installieren zu können?
Es werden keine besonderen Programmierkenntnisse benötigt, um das ePortfolio-Tool installieren zu können.

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Welche technischen Bestandteile verbergen sich hinter der Stand-alone-Version?

  • Datenbank-gestütztes System
    • MySQL
    • PHP
  • Web 2.0 Techniken
    • AJAX, JSON
    • JavaScript: Prototype, Scriptaculous
  • Trennung von Daten, Funktionslogik und Inhalt
    • Vorlagen: HTML, CSS
    • Logik: PHP, JavaScript
    • Inhalt: Datenbank
  • Abstrakte Systemschnittstelle
    • Einfache Integration in bestehende eLearning-Systeme

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Wie sieht die Systemarchitektur der Stand-alone-Version aus?
Systemarchitektur Die Systemarchitektur der
Stand-alone-Version kann
man sich wie in der
nebenstehenden Abbildung
dargestellt vorstellen.
Über eine Schnittstelle
wird das ePortfolio-System
mit dem jeweiligen System,
in dem es laufen soll, verbunden, beispielsweise mit der Lernplattform Stud.IP, aber auch mit jedem beliebigen, anderen System.

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Wie viel Speicherplatz wird benötigt, um dieses Tool als Stand-alone-Version zu nutzen?
Der insgesamt benötigte Speicherplatz hängt vor allem von der Anzahl der aktiven ePortfolio-Nutzer und deren in das ePortfolio hochgeladenen Datenvolumen ab. Auch die Frage, ob und wenn ja, wie lange Studierende nach Abschluss ihres Studiums weiterhin auf ihr ePortfolio zugreifen dürfen, beeinflusst maßgeblich den benötigten Speicherplatz.
An der Technischen Universität Hamburg-Harburg dürfen die ePortfolio-Nutzer derzeit jeweils einen Speicherplatz von bis zu 250 MB belegen. Diesen Wert kann jede Hochschule individuell einstellen. Um vorab den insgesamt benötigten Speicherplatz in etwa abschätzen zu können, muss man überlegen, wie viele ePortfolio-Nutzer es möglicherweise geben wird, wie sie diesen Speicherplatz voraussichtlich ausnutzen werden und wie lange ihnen der Zugriff auf ihre ePortfolios gewährt wird.
Der angenommene Speicherplatz kann also immer nur ein Schätzwert sein.

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Wie funktioniert die Benutzerverwaltung in der Stand-alone-Version?
Die Benutzerverwaltung in der Stand-alone-Version läuft über Lightweight Directory Access Protocol (= LDAP). Das LDAP-Protokoll ist ein Protokoll der Anwendungsschicht (Applicationlayer) nach dem für TCP verwendeten DOD 4-Schichtenmodell. Sollte dieses Protokoll noch nicht vorhanden sein, muss für den Betrieb der Stand-alone-Version des ePortfolios ein entsprechender LDAP-Server aufgesetzt werden.

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Unter welchen Bedingungen darf die Stand-alone-Version des ePortfolios heruntergeladen und genutzt werden?
Die Stand-alone-Version des ePortfolios wurde unter der GNU-GPL-Lizenz erstellt.
Das bedeutet, dass jeder diese Version kostenlos unter Nennung der ursprünglichen Entwickler nutzen und auch verändern oder weiterentwickeln darf. Auch bei Weiterentwicklungen, die auf dieser Stand-alone-Version fußen, müssen die Entwickler genannt werden und die weiterentwickelte / veränderte Version muss kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Änderungen müssen (auf Nachfrage) herausgegeben werden.

Näheres zu der GNU General Public License siehe unter
http://www.gnu.org/licenses/gpl.html
bzw. in deutscher Übersetzung unter
http://www.gnu.de/documents/gpl.de.html

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Wo ist die Installationsdatei für die Stand-alone-Version des ePortfolios zu finden?
Die Installationsdatei der Stand-alone-Version des ePortfolios finden Sie unter http://www.ti5.tu-harburg.de/research/elearning/studiport2.0/ePortfolio-full-1.0.zip. Beachten Sie bitte die Hinweise in der readme-Datei, die in dem Datenpaket enthalten ist.

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Hilfe zum ePortfolio

Wo gibt es Hilfe zu der Bedienung dieses Tools?
Wer mit dem ePortfolio-Plugin für Stud.IP arbeitet, findet eine ausführliche Hilfe online, direkt integriert in die Hilfe von Stud.IP.

Link zur Hilfe in Stud.IP

Über den Link oben rechts auf jeder Seite (siehe roten Rahmen auf der Abbildung) hilft diese Online-Hilfe kontextsensitiv weiter, wenn man bereits mit dem ePortfolio arbeitet. Schritt für Schritt wird dort die Arbeit mit ePortfolios beschrieben. Screenshots zeigen genau, an welcher Stelle des Systems man sich jeweils befindet.

Die Hilfe kann auch aufgerufen werden, wenn man sich (noch) nicht in Stud.IP angemeldet hat, siehe Abbildung:

Hilfe außerhalb von Stud.IP

Hierzu wird auf der Login-Seite von Stud.IP die Hilfe aufgerufen. Dann muss allerdings bei der sich öffnenden Hilfe im Suchfeld oben links auf der Seite der Suchbegriff „ePortfolio“ eingegeben werden, um die entsprechenden Hinweise zu finden (siehe Abbildung):

Hilfe-Wiki von Stud.IP

Eine ausführliche Dokumentation
zu den ePortfolios an der TUHH inklusive Hilfe beantwortet ebenfalls viele Fragen bei dem Gebrauch des ePortfolios.

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Gibt es ein Handout zu dem ePortfolio-Tool der TUHH?
Für einen ersten Überblick über das ePortfolio-Tool der TUHH gibt es eine Kurzinformation.

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Gibt es eine ausführliche Hilfe oder Dokumentation zu dem ePortfolio-Tool der TUHH?
Für einen genaueren Einblick in die Entwicklung und den Gebrauch des ePortfolio-Tools der TUHH gibt es eine ausführliche Dokumentation.
In ihr werden die folgenden Kapitel behandelt:

  • Das Projekt „studIPort 2.0“
  • Das TUHH-ePortfolio
  • Das TUHH-ePortfolio als Stud.IP-Plugin
  • Das TUHH-ePortfolio als Stand-alone-Version
  • Hilfen für das TUHH-ePortfolio

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Ist es möglich, sich ein Beispiel-ePortfolio anzusehen?
Ja, da die Arbeit mit ePortfolios für die meisten Studierenden und Lehrenden zunächst noch keine Selbstverständlichkeit ist und der Umgang mit ihnen sowie die Reflexion der eigenen Kompetenzen erst einmal geübt und unterstützt werden sollte, gibt es ein Beispiel-ePortfolio, das sich jede(r) ansehen kann.
Wichtig ist dabei allerdings: Es gibt kein allgemein-gültiges und kein „richtiges“ oder „falsches“ ePortfolio. Jede Umsetzung eines ePortfolios ist individuell und von dem jeweiligen ePortfolio-Inhaber abhängig.

Beispiel-ePortfolio Unter http://eportfolio.tu-harburg.de gibt es daher die Möglichkeit, sich als Nutzer in ein ePortfolio einzuloggen und innerhalb dieses ePortfolios alle Dateien und Reflexionstexte sowie mit einem anderen Zugang alle freigegebenen Ansichten anzusehen. Außerdem kann in diesem System beliebig selber herumprobiert werden. Die Dateien werden automatisch jeweils zur vollen Stunde wieder auf den vorher eingestellten Zustand zurückgesetzt.
Das Beispiel-ePortfolio ist in die an der Technischen Universität Hamburg-Harburg benutzte Lernplattform Stud.IP integriert. Damit auch interessierte Außenstehende einen Blick darauf werfen können, gibt es einen allgemeinen Nutzernamen mit einem festgelegten Passwort:

Mit den Nutzernamen test-portfolio können Sie das Beispiel-ePortfolio aufrufen und nach Belieben weitere Dateien hochladen oder sich die bereits vorhandenen Dateien, Kommentare und privaten Notizen ansehen. Mit dem Nutzernamen test-ansicht können Sie sich vorbereitete Ansichten mit Feedbackfragen ansehen und bearbeiten. Für beide Nutzer gilt das Passwort testing.

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Ist es möglich, sich auch ohne Stud.IP-Zugang ein ePortfolio der TUHH anzusehen?
Unter http://eportfolio.tu-harburg.de gibt es auch ohne eigenen Stud.IP-Zugang die Möglichkeit, sich als Nutzer in ein Beispiel-ePortfolio einzuloggen. Innerhalb dieses ePortfolios können Sie sich alle Dateien und Reflexionstexte sowie mit einem anderen Zugang alle freigegebenen Ansichten ansehen. In diesem System kann alles beliebig ausprobiert werden. Die Dateien werden automatisch jeweils zur vollen Stunde wieder auf den vorher eingestellten Zustand zurückgesetzt.

Mit den Nutzernamen test-portfolio können Sie das Beispiel-ePortfolio aufrufen und nach Belieben weitere Dateien hochladen oder sich die bereits vorhandenen Dateien, Kommentare und privaten Notizen ansehen. Mit dem Nutzernamen test-ansicht können Sie sich vorbereitete Ansichten mit Feedbackfragen ansehen und bearbeiten. Für beide Nutzer gilt das Passwort testing.

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Wo gibt es weitere Informationen zu den drei Einsatzszenarien der TUHH?
Wer sich ein Bild über die drei Einsatzszenarien machen möchte, für die das ePortfolio an der TUHH konzipiert wurde, kann sich drei Kurzvideos hierzu ansehen. Sie sind zu finden unter http://media.tu-harburg.de/ti5/eportfolio/
Die drei Videos, die im Rahmen des TUHH-weiten Projektes „studIPort 2.0“ produziert wurden, veranschaulichen sehr gut die im Rahmen des Projektes zugrundeliegenden Einsatzszenarien von ePortfolios an der Technischen Universität Hamburg-Harburg:

Orientierungsszenario Orientierungsszenario
Der Student Oliver, der sich gerade an der Technischen Universität Hamburg-Harburg eingeschrieben hat und sein Studium beginnt, wollte zwar schon immer Ingenieur werden, muss aber die vielen neuen Dinge, die auf ihn zukommen, erst einmal sortieren und lernen, sich zu orientieren. Er benutzt sein ePortfolio, um damit in der Anfangsphase seines Studiums herauszufinden, wo in Zukunft seine Studienschwerpunkte liegen können. Er bittet Studienfachberater und Tutoren um ihr Feedback und gewinnt durch die Reflexionen in seinem ePortfolio die Sicherheit, das richtige Fach für sein Studium gewählt zu haben.

Entwicklungsszenario Entwicklungsszenario
Anne studiert dagegen bereits ein paar Semester Schiffbau. Vieles in ihrem Studium findet sie sehr interessant, andere Bereiche liegen ihr weniger oder sind noch sehr verwirrend. Sie kann noch nicht einschätzen, welche Fachbereiche sie vertiefen muss und welche für ihre späteren Ziele nur am Rand relevant sind. Sie arbeitet gemeinsam mit einer Freundin und Kommilitonin mit dem ePortfolio, um ihre eigene Entwicklung zu reflektieren und zu dokumentieren. Dafür holt sie sich auch das Feedback von anderen Personen und gleicht es mit ihren eigenen Überlegungen ab, um sich so ein umfassendes Bild von ihrer Kompetenzentwicklung zu verschaffen.

Bewerbungsszenario Bewerbungsszenario
Und schließlich ist da noch Frank, der sich in der Endphase seines Studiums befindet und sich für einen Job im Anschluss an sein Studium bewirbt. Seine Bewerbungen verlaufen zunächst nicht optimal. Er fühlt sich unsicher und kann seine eigenen Fachkenntnisse und Kompetenzen nicht gut beschreiben. Daher füllt er sein ePortfolio, um sich über die erworbenen Kompetenzen klar zu werden und diese auch potentiellen Arbeitgebern gegenüber erläutern und belegen zu können. Neben der Druckausgabe seines Bewerbungs-Portfolios bzw. einem direkten Link, mit dem Arbeitgeber einen Zugang zu seinem ePortfolio bekommen und sich seine Kompetenzen ansehen können, hilft ihm die Reflexion in seinem ePortfolio auch, um sich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten und selbstbewusster in diesen Gesprächen aufzutreten.

Natürlich kann das ePortfolio auch vom Studienbeginn bis zur Bewerbungsphase durchgehend verwendet werden. Oder es begleitet den ePortfolio-Nutzer im Sinne des lebenslangen Lernens nach dem Studium bei einer beruflichen Tätigkeit weiter.

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Wer ist nach Abschluss des Projektes „studIPort 2.0“ Ansprechpartner für das ePortfolio-Plugin?
An der TUHH ist für Fragen zum Download der Stand-alone-Version das Rechenzentrum Ansprechpartner. Wenden Sie sich hierzu bitte an Olav Wilde: wilde@tu-harburg.de.

Über grundsätzliches Feedback, Reaktionen zu dem ePortfolio-System der TUHH und einen Austausch über die jeweiligen Erfahrungen mit der ePortfolio-Arbeit freut sich außerdem das das eLearning-Kompetenzzentrum der TUHH.

Den Support Ihres ePortfolio-Systems kann das Projektteam nach Abschluss des Prokjektes „studIPort 2.0“ nicht übernehmen. Institutionen, die ebenfalls mit der Lernplattform Stud.IP arbeiten, können Einzelheiten des Supports mit der Firma data-quest besprechen. Wenden Sie sich daher bei Interesse bitte direkt an data-quest.

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Datenschutz und Rechte der ePortfolio-Nutzer

Warum ist das Thema Datenschutz bei dem Umgang mit ePortfolios wichtig?
Da die ePortfolio-Nutzer Daten über sich und ihre persönliche Entwicklung in ihrem ePortfolio sammeln, müssen sie sich sicher sein können, dass diese Daten keinen unbefugten Dritten zugänglich sind. Daher sollte das ePortfolio-Plugin bzw. die Stand-alone-Version nur auf Servern installiert werden, die diese Sicherheit bieten.

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Wem gehören die Daten in den ePortfolios?
Die Daten in den ePortfolios gehören ausschließlich dem ePortfolio-Nutzer! Er kann daher selber festlegen, ob und in welchem Umfang andere Personen Zugang zu diesen Daten erhalten, indem er so genannte Ansichten erstellt und diese ganz gezielt bestimmten Personen für eine selbst festgelegte Zeit freigibt. Die Freigabe von Ansichten kann jederzeit problemlos geändert oder widerrufen werden.

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