Vortragsreihe

 

Vortragsreihe Begegnungen von Kunst und Technik

Durch Vorträge von Persönlichkeiten, die in verschiedenen Bereichen des Kulturlebens einflussreiche Positionen einnehmen, will die öffentliche Vortragsreihe „Begegnungen von Kultur und Technik“ einen Austausch zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, zwischen Kunst und Technik ermöglichen, Interesse für die nichttechnischen Fächer wecken und dem Bereich Humanities an der TU ein öffentlichkeitswirksames Forum geben.

Die Themen reichen von Überlegungen zur Wissenschaft als Kunst über die Probleme kultureller Überlieferungen im digitalen Zeitalter bis hin zu Visionen der modernen Architektur und präsentieren an der TUHH Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen. Mit ihren Vorträgen geben sie Denkanstöße oder Praxiseinblicke in jene Felder, in denen sich Kultur und Technik berühren. Ihre Themen reichen von den Problemen kultureller Überlieferung im digitalen Zeitalter bis zu Visionen urbaner Architektur nach dem 11. September 2001. Unter anderem sprachen bisher der ehemalige Finanzminister und Kurator der ZEIT-Stiftung Manfred Lahnstein, die langjährige ehemalige Kultursenatorin Hamburgs Christina Weiss, Star-Architekt Hadi Teherani oder der diskutierte Bildungsexperte Dietrich Schwanitz.

 
Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Christoph Zimmerli
Die Zukunft denkt anders - Transdisziplinäre Kompetenz für eine Welt von morgen -

Professor Zimmerli zählt zu den führenden Repräsentanten einer pragmatisch ausgerichteten "applied philosophy" im deutschsprachigen Raum, deren Grundüberzeugungen sich zur Hauptsache aus den Quellen der Philosophischen Hermeneutik und der Analytischen Philosophie speisen. Seine "Technologisierungsthese" stellt die Debatten um Postmoderne, Verwissenschaftlichung und Globalisierung auf ein neues Fundament. Künstliche Intelligenz, Robotik, Gentechnik gehören ebenso zu seinen Themenbereichen wie die Zukunft der Arbeit oder die neue Ökonomie.

Seit dem 15.05.2007 ist Professor Zimmerli, geboren 1945, Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Er studierte am Yale College (Connecticut) sowie an den Universitäten Göttingen und Zürich, wo er 1971 promovierte und nach seiner Assistentenzeit 1978 in Philosophie habilitierte. Seit 1978 bis heute hatte er Lehrstühle an den Universitäten Braunschweig, Bamberg, Erlangen/Nürnberg und Marburg inne. Von 1999 bis 2002 war er Präsident der Privaten Universität Witten/Herdecke, von 2002 bis 2007 Gründungspräsident der AutoUni sowie Mitglied des Topmanagements des Volkswagen Konzerns, von 2002 bis 2006 auch Mitglied der Geschäftsführung der Volkswagen Coaching GmbH. Er nahm Gastprofessuren in den USA, Australien, Japan und Südafrika wahr und ist seit 2003 Honorarprofessor an der Technischen Universität Braunschweig. 2002 wurde er zum Ehrendoktor der Universität Stellenbosch (Südafrika) ernannt. Er erhielt weitere Auszeichnungen: u.a. Internationaler Humboldt Forschungspreis 1996.

Prof. Dr. Frank Zöllner
"Dan Browns 'Sakrileg': Bildwissenschaft zwischen Morelli und Warburg"

 


Der Weltbestseller „Sakrileg“ von Dan Brown, verfilmt als „The Da Vinci Code – Sakrileg“ mit Tom Hanks und Audrey Tautou in den Hauptrollen, steht im Mittelpunkt des Vortrags. Thematisiert werden Dan Browns Ansichten zu den Werken Leonardo da Vincis, die antiklerikalen und populärfeministischen Klischees des Buches sowie die künstlerisch motivierte Verschwörungstheorie des Autors.

Leonardo da Vinci, 1452 bei Vinci in der Nähe von Florenz geboren, verkörpert die Geistes- und Naturwissenschaften in einer Person und gilt als Universalgenie. Im Roman und Film spielt besonders die Interpretation seiner Bilder eine zentrale Rolle. Frank Zöllner wird in seinem Vortrag an der TUHH auf die kriminalistische Methode Giovanni Morellis (1816-1819) sowie das symbolische Vorgehen Aby Warburgs (1866-1929) in der Bildinterpretation und deren Stellenwert für die Bildwissenschaft heute eingehen.

Prof. Dr. Frank Zöllner, Stipendiat am Warburg Institute, London, 1983-1986, wissenschaftlicher Assistent an der Bibliotheca Hertziana, 1988-1992, Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung, 1988 und 1993, Promotion an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über Vitruvs „De architectura“ 1987, Habilitation an der Universität Marburg mit der Arbeit „Ausdruck und Bewegung bei Leonardo da Vinci“, 1995. Zöllner ist seit 1996 Lehrstuhlinhaber für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und Verfasser des bislang detailreichsten Buches über die Gemälde und Zeichnungen Leonardo da Vincis. Publikationen zur Kunst der Renaissance (zuletzt erschienen „Sandro Botticelli“, in Planung eine Gesamtdarstellung zu Michelangelo).

Der Vortrag in der Reihe „Begegnungen von Kultur und Technik“ der Arbeitsgruppe „Humanities“ erfolgt in Kooperation mit der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S.. Im Anschluss daran wird Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S., an Christian Haaks als jahrgangsbestem Absolventen des Humanities-Zertifikats die mit 500 Euro dotierte Alfred-Toepfer-Auszeichnung verleihen.

Hintergrund: Das Certificate of Humanities erhalten Studierende der TUHH, die mindestens sechs geisteswissenschaftlich orientierte Seminare im Rahmen von „Humanities“ erfolgreich abgeschlossen haben. Themen wie European Culture, Ethics for Engineers, Humanities and Gender, Humanities and Engineering stehen im Mittelpunkt dieses bundesweit einzigartigen Angebotes an Ingenieurstudierende, organisiert und durchgeführt von der TUHH-Arbeitsgruppe „Humanities“ unter Leitung von Prof. Dr. phil. habil. Margarete Jarchow.


Prof. Dr. Margarete Jarchow


von links nach rechts:
Ansgar Wimmer, Christian Haaks, Prof. Jarchow

Prof. Dr. Hermann Rohling
Richard Sapper
"Der Form einen Sinn geben"

Richard Sapper

"Das, was mich bei allem, was ich entwerfe, antreibt, ist das Bestreben ein Problem zu lösen, das mir aufgefallen ist."

Von der "Tizio" bis zur aktuellen LED-Leuchte "Halley" - stets beschäftigt sich Sapper mit Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien.

“Tizio”-Lampe
Richard Sapper wurde 1932 in München geboren, studierte dort Philosophie, Anatomie, Grafik, Maschinenbau und Betriebswirtschaft. Nach zweijähriger Tätigkeit in der Styling-Abteilung von Daimler-Benz zog er 1958 als Designer nach Mailand, wo er bis heute lebt und arbeitet, anfangs zusammen mit den Architekten und Designern Gio Ponti und Marco Zanuso, später allein. Sapper entwickelte seine Entwürfe für zahlreiche Hersteller, darunter die Firmen Alessi, Knoll International, Lamy und ist seit 1980 verantwortlicher Berater für das weltweite Produktdesign von IBM. Sein wohl bekanntestes Werk, die Tischleuchte "Tizio", eine der ersten Halogenleuchten entworfen für den Leuchtenhersteller Artemide, überzeugt seit mehr als 30 Jahren durch ihre technische Eleganz. Kennzeichnend für Sappers Arbeit sind seine ausgereiften Entwürfe. Dadurch halten sich die von ihm kreierten Produkte extrem lange am Markt, viele sind bereits zu modernen Klassikern avanciert und haben ihren festen Platz in Sammlungen von Museen und Ausstellungen. So finden sich mehr als 15 Objekte in der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Richard Sapper lehrte lange Jahre Design an der Akademie für Bildende Künste in Stuttgart sowie an zahlreichen Universitäten und Akademien in aller Welt.

Prof. Volkwin Marg
"Intelligenz - Kreativität - Baukultur"

Professor Dipl.-Ing Volkwin Marg, Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp), Fritz-Schumacher-Preisträger 1996 der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., hält in der Reihe "Begegnungen von Kultur und Technik" einen Vortrag zum Thema "Intelligenz - Kreativität - Baukultur". Als Ergebnis des Technischen Fortschritts infolge kluger und schöpferischer Vernunft bildet sich eine kulturelle Lücke, die mit Hilfe der Künste überbrückt werden muss, um den sich vollziehenden Wandel unserer gebauten Umwelt emotional verinnerlichen zu können. Volkwin Marg studierte Architektur in Berlin und Brunswick sowie Städtebau in Delft. Mit Meinhard von Gerkan gründete er 1965 das Architektenbüro gmp in Hamburg, das seit 40 Jahren von beiden gemeinsam geführt wird und zu den erfolgreichsten Architekturbüros der Gegenwart zählt. Zusammen mit seinen Partnern stellte Volkwin Marg weltweit mehr als 180 Bauten fertig, gewann weit über 300 Preise im In- und Ausland, davon mehr als 150 erste Preise. Er war von 1979 bis 1983 Präsident des Bundes Deutscher Architekten, lehrte von 1986 bis 2001 Stadtbereichsplanung an der RWTH Aachen und ist seit 1972 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Volkwin Marg ist seit 2005 assoziierter Wissenschaftler am TUHH Graduiertenkolleg "Kunst und Technik". Zahlreichen Auszeichnungen folgte jüngst die Verleihung der Medaille der Freien Akademie der Künste 2004 und 2005 der Große Preis des BDA durch den Bund Deutscher Architekten. Während in Hamburg u.a. das Hanseviertel, das Zürichhaus, der Flughafen, die Airbus Hangars oder das städtebauliche Konzept für die Hafencity besondere Bekanntheit erlangt haben, sind es weltweit exponierte Bauten in Italien, in der Türkei, in den Golfstaaten und in China, u. a. Stadien, Messen, Kongressbauten und Museen.

Klaus Brinkbäumer und Clemens Höges
"Die letzte Reise - Der Fall Christoph Columbus"

Gibt es eine faszinierendere Geschichte als jene von Christoph Columbus, vom Aufstieg und Fall des Entdeckers der neuen Welt? Es ist eine verwegene und grausame Geschichte. Sie handelt von Phantasie und Kleingeistigkeit, von unvorstellbarem Triumph und tiefster Ernied-rigung, von grotesken Fehlern und vom ersten Völkermord. Und es ist die Geschichte eines geheimnisvollen Wracks vor der Küste Panamas: Ist dieses Schiff die Karavelle „Vizcaina“ des Christoph Columbus? Columbus, einer der größten Entdecker der Geschichte, starb einsam und fast vergessen. Doch noch heute, 500 Jahre nach seinem Tod, wirft sein Schicksal zahlreiche Fragen auf. Wer war der Mann, was treib ihn, welche geheimen Informationen hatte er und vor allem: Was passierte auf seiner vierten und letzten Reise in die Neue Welt, als er fast blind und halb wahnsinnig die Passage nach China suchte? Mit modernster Technik erforscht derzeit ein internationales Team von Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen den "Fall Columbus" - und ein mysteriöses Wrack.

Im Anschluss an den Vortrag wird erstmals die Alfred Toepfer Auszeichnung für den jahrgangsbesten Absolventen des Humanities Certifikates verliehen. Studierende der TU Hamburg-Harburg haben seit 2003 die Möglichkeit, durch ihre erfolgreiche Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen des Humanities Curriculums ein Humanities Certivicate zu erwerben. Die Urkunde wird überreicht von Frau Birte Toepfer, der Vorsitzenden der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Klaus Brinkbäumer ist als Auslandsreporter für den SPIEGEL tätig. Er gewann mehrere Journalistenpreise und ist als Co-Autor einiger Bestseller bekannt geworden.

Clemens Höges ist Ressortleiter beim SPIEGEL und Experte für maritime Themen. Er war Washington-Korrespondent und Auslandsreporter für das Magazin.

Gemeinsam gingen beide Journalisten dem "Rätsel Columbus" nach und fragten sich: Was geschah wirklich auf der letzten Reise, als der Entdecker seine vier Schiffe verlor und auf Jamaika strandete?

 
Klaus Brinkbäumer mit seinem Team (hintere Reihe, 3. von links)

Prof. Dr. phil. Karin von Welck
"Universität als Medium der Kultur:
Kulturelle Kompetenz für eine Gesellschaft mit Zukunft"

Prof. Dr. Karin von Welck, seit dem 17. März 2004 Präses der Kulturbehörde in Hamburg, hält in der Reihe "Begegnungen von Kultur und Technik" einen Vortrag zur Aufgabe der Universitäten als Vermittler kultureller Kompetenz.

Von Welck wurde 1947 bei Köln geboren und absolvierte von 1966 bis 1973 ein Studium der Politologie, Volkskunde, Germanistik und Ethnologie in Hamburg und Köln. Ihre Promotion erhielt sie 1973 und Prof. Dr. Karin von Welck war zwischen 1990 und 1998 Direktorin des Reiss-Museums in Mannheim. Seit 1998 ist sie außerdem Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

 
 

Prof. Dr. rer. nat. Hauke Trinks
"Das Spitzbergen-Experiment
Zwei Menschen und eine Theorie vom Ursprung des Lebens"

Zusammen mit seiner Assistentin Marie Tièche hat Hauke Trinks ein Jahr lang auf der im übrigen menschenleeren Insel Nordaustland im Nordosten von Spitzbergen mit zwei Schlittenhunden in einer kleinen Holzhütte gelebt. Die abenteuerliche Expedition war geprägt durch extreme Bedingungen: eiskalte Schneestürme, die 4 Monate lange Polarnacht, über 100 zum Teil aggressiven Eisbären. Hauke Trinks berichtet mit Filmen und Dias über das Abenteuer Forschung und die neuen Erkenntnisse über die Theorie vom Ursprung des Lebens vor 4 Milliarden Jahren.

 

Prof. Dr. phil. Dr.h.c. mult. Jürgen Mittelstrass
"Technikkultur. Technik und gesellschaftliche Verantwortung
in einer Leonardo-Welt."

 

Technik ist ein Teil der modernen Lebenswelt und bestimmt deren Form als Leonardo-Welt. Technische und gesellschaftliche Entwicklungen stehen zudem in einem interdependenten Verhältnis, womit auch die Technik in die Verantwortungsstrukturen der modernen Welt einbezogen wird.

Prof. Dr. Jürgen Mittelstrass ist Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Konstanz. Er ist zugleich Direktor des Zentrums Philosophie, Mitglied des Wissenschaftsrates, des Senats der DFG, des Strategiekreises beim Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.

Dr. Daniel Polz
"Ein Ort für die Ewigkeit. Die neu entdeckte Pyramide eines altägyptischen Königs in Theben"



Im Frühjahr 2001 wurden von einer archäologischen Unternehmung des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo (DAI) in der Nekropole von Dra‘ Abu el-Naga in Theben (Luxor) die Überreste der seit langem verschollenen Pyramide eines Herrschers der 17. Dynastie, des Königs Nub-Cheper-Re Intef, entdeckt. Thema des Vortrages war die Präsentation der eigenwilligen Konstruktion dieser aus ungebrannten Schlammziegeln errichteten Pyramide sowie einige sich daraus ergebenden Folgerungen für unser Verständnis der altägyptischen Vorstellungen vom Jenseits.

Dr. Daniel Polz ist Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, Kairo.

Siehe dazu auch: http://www.archaeologie-online.de

Spiegel-Forum
Wieviel Kultur braucht ein Ingenieur? Ein Beruf zwischen Geschäft und gesellschaftlicher Verantwortung.

Mit Dr. Thilo Bode (ehem. Geschäftsführer Greenpeace, heute Gründer und Leiter der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch) und weiteren bekannten Persönlichkeiten aus Forschung, Wirtschaft und Politik.

Moderation: Michael Schmidt-Klingenberg, Der Spiegel.

Das Spiegel-Forum, veranstalten von dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", gastiert mehrmals im Jahr an wechselnden Universitäten. Es bietet Studenten, Dozenten und geladenen Gästen die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragestellungen und Prominentenmeinungen auseinanderzusetzen.

Im WS2002 brachte das Spiegel-Forum Thilo Bode von Greenpeace und andere Prominente aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik aufs Podium der TUHH. In einer kontroversen Diskussion geht es um Sinn und Bedeutung eines ganzheitlichen Ausbildungs- und Kompetenz-Profils für den Ingenieur der Zukunft: Wie viel Kultur und wie viele Soft Skills braucht der Ingenieur? Wie viel Schlüsselkompetenz muss sein? Welche gesellschaftliche Verantwortung tragen Ingenieur heute und in Zukunft? Reagieren unsere Universitäten zu spät auf aktuelle Anforderungsverschiebungen?

Im Februar 2003 erschien zum Spiegel-Forum ein Beitrag im "Uni-Spiegel" und bei "Spiegel-Online"

Prof. Dietrich Schwanitz
"Bildung als Kompensation. Karriere zweier Konzepte."

Dieter Schwanitz ist Autor des Bestsellers "Bildung"

 

Rolf Seelmann-Eggebert
"Majesty - Wie sich das Medium Fernesehen mit dem goldenen Thronjubiläum der Queen befasst."

Rolf Seelmann-Eggebert ist Fernsehjournalist und Experte für europäische
Königshäuser.