Aufgrund der anhaltenden Konzeptionslosigkeit der politisch Verantwortlichen bei der momentanen Debatte über die Studienstrukturreform und der Sprachlosigkeit der Studierenden in dieser Debatte haben wir uns zur Erarbeitung einer eigenständigen studentischen Position zusammengefunden. Uns ging es hierbei um die Erarbeitung einer konkret umsetzbaren Zielvorgabe, die einen Rahmen für politisches Handeln bieten kann. Zur Umsetzung unserer Vorstellungen ist ein gemeinsames Vorgehen aller gesellschaftlichen Gruppen notwendig, um die Hochschulen aus ihrer momentanen Krise zu führen. Arbeiten wir daran!
Erarbeitet am 16. und 17. Januar 1993 in Heidelberg:
Holger Becker (Physik), Andre Fachat (Physik), Uli Grün (Medizin), Petra Holzer
(Romanistik), Birgit Knoblauch (Geologie), Monika Maintz (Geschichte), Bernd Pistorius
(Physik), Katja Schäfer (Chemie), Christiane Schwieren (Psychologie).
Berarbeitet am 12. und 13. Februar 1994 in Heidelberg: Holger Becker (Physik), Andre Fachat (Physik), Rolf Götz (Medizin), Uli Grün (Medizin), Monika Maintz (Geschichte/Physik), Pascale Rögincos (Medizin), Steffi Vielhauer (Medizin).
Standortpapier der Bundesregierung 1993.
Bundesbildungsminister Karl-Hans Laermann, in: Der Spiegel, 7/1994, S.23.
10 Thesen des BdWi für eine demokratische Hochschulreform, Diskussionsgrundlage des BdWi-Bundesvorstandes.
Prof. Dr. Karl Otto Hondrich, in: Der Spiegel, 6/1994, S.34ff.
Eckwertepapier der Bund-Länderkommission, Wissenschaftsrat
Die Thesen des Klaus von Trotha, in: Ministerium für Wissenschaft und Forschung Baden-Württemberg, Aktuelle Reihe, Nr. 4, Studienreform, Stuttgart, Oktober 1993.
Externe Prüfung der Wirtschaftlichkeit in Universitäten des Landes Baden-Württemberg, Abschlußbericht, Hayek Engineering AG Zürich, Dezember 1993