Bislang sind die Hochschulen innerhalb der Kommunen isoliert; es findet keine institutionalisierte Zusammenarbeit statt. Über den Aufsichtsrat der Hochschule hinaus soll deshalb ein gesellschaftlich-wissenschaftlicher Beirat eingerichtet werden. Dieser soll als Bindeglied und ideelle Schnittstelle zwischen Hochschule und Kommune dienen, d.h. Ideen, Fragen und Problemstellungen von außerhalb in die Hochschule hineintragen, universitäre Erkenntnisse interessierten Gruppen zugänglich machen und in der Gesellschaft Verständnis für die inneruniversitäre Problematik wecken. Eine Hochschule kann z.B. Dienstleistungen wie Milieustudien, Untersuchungen über Schadstoffverteilungen oder Verkehrsflüsse für die Kommune erbringen. Der Beirat kann sich in Form eines Runden Tisches, d.h. ohne strenges Regelwerk konstituieren und offen sein für interessierte Gruppen und Einzelpersonen. Damit kann eine verstärkte Identifikation innerhalb der Hochschule (durch sinnvolle Aufgaben) sowie der Hochschule mit der Kommune erreicht werden.