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Abgeschlossene DFG-Verbundprojekte

Die Forschungsaktivitäten an unserer TUHH sind in der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenforschung verankert. Ein Indikator für den Erfolg in der Grundlagenforschung und für deren Qualität ist die Vergabe von Forschungsmitteln durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Bislang konnten drei Sonderforschungsbereiche, drei Forschergruppen und vier Graduiertenkollegs an der TUHH eingerichtet werden.

DFG Graduiertenkollegs

„Meerestechnische Konstruktionen”

Das Graduiertenkolleg „Meerestechnische Konstruktionen" wurde 1995 eingerichtet und ist 2005 ausgelaufen. Das Forschungsprogramm umfaßte Fragestellungen, die in die sechs Bereiche Fluiddynamische Beanspruchung, Dynamisches Verhalten, Konstruktive Auslegung und Berechnung, Gründung von Meeresbauwerken, Schadenserkennung und -beseitigung gegliedert waren.

„Biotechnologie”

Das Graduiertenkolleg „Biotechnologie” begann die Arbeit 1991. Es ist 2001 ausgelaufen.

Biotechnologie ist die integrierte Anwendung von Chemie, Biologie und Verfahrenstechnik. Sie verfolgt das Ziel, die technische Anwendung des Potentials der Mikroorganismen, Zell- und Gewebekulturen zur Produktion bzw. gezielten Umwandlung notwendiger Stoffe zu erreichen bzw. zu verbessern.

DFG Forschergruppen

„Submillimeterwellen-Schaltungstechnologie”

Im September 1998 wurde an der TU von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Forschergruppe „Submillimeterwellen-Schaltungstechnologie” für einen Zeitraum von acht Jahren eingerichtet.

Das Ziel dieser Forschergruppe war es, den Frequenzbereich der Submillimeterwellen (der sich nach geläufiger Definition von 100 bis 1000 Milliarden Hertz erstreckt) für technische Anwendungen zu erschließen, nachdem er bis heute lediglich für naturwissenschaftliche Anwendungen (Radioastronomie) genutzt wird. Der darunter liegende Frequenzbereich der Millimeterwellen ist bereits weitgehend für technische Anwendungen erschlossen, z.B. für Nachrichtenverbindungen über Fernmeldesatelliten und Radar-Systeme für die Wetterbeobachtung, zur Abbildung der Erdoberfläche und zur Umweltüberwachung.

„Schadensforschung und Schadensbeseitigung an Stahlkonstruktionen im Wasser”

Die DFG-Forschergruppe „Schadensforschung und Schadensbeseitigung an Stahlkonstruktionen im Wasser” arbeitete bis 1999. Forschungsziel war es, neue Erkenntnisse über die Reparaturerfordernisse und Reparaturtechnologien von Stahlkonstruktionen im Wasser zu gewinnen und Untersuchungen durchzuführen, um die Qualität und Nutzungsdauer von reparierten Stahlkonstruktionen abschätzen zu können.

DFG Sonderforschungsbereiche

Im SFB 371 „Mikromechanik mehrphasiger Werkstoffe” arbeiteten Materialwissenschaftler unterschiedlicher wissenschaftlicher Arbeitsrichtungen der TUHH im Verbund mit dem Institut für Werkstoffforschung des GKSS Forschungszentrums zusammen. Ziel des SFB war die wissensbasierte Optimierung konventioneller und die Entwicklung neuartiger Konstruktionswerkstoffe mit erhöhter Leistungsfähigkeit.

Der SFB 188 „Reinigung kontaminierter Böden” gliederte sich in die vier Bereiche Chemisch-Physikalische Verfahrensentwicklung, Grundlagen und Bewertungskriterien, Biologische und Naturwissenschaftliche Grundlagen zur Verfahrensentwicklung. Er bestand bis 2001. Neben der Untersuchung und Entwicklung von Reinigungsverfahren wurden analytische und messtechnische Methoden entwickelt bzw. optimiert, um eine schnelle und umfassende Beschreibung der im System Boden/Schadstoffe/Wasser/Luft stattfindenden Prozesse zu ermöglichen. Integriert waren Arbeitsschwerpunkte mit starkem Praxisbezug.

Der SFB 238 „Prozeßnahe Meßtechnik und systemdynamische Modellbildung für mehrphasige Systeme" bestand von 1986 bis 2000. Er war in die drei Bereiche Sensoren und Meßprinzipien, Meßsysteme sowie Prozesse und Anwendungen gegliedert. Der erste Bereich befaßte sich schwerpunktmäßig mit dem ersten Glied der Meßkette, dem Sensor. Meßsysteme waren im zweiten Projektbereich zusammengefaßt. Am SFB 238 waren Physiker, Elektrotechniker, Verfahrenstechniker, Biotechnologen und Energietechniker beteiligt.