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BMBF-Verbundprojekte

Biokatalyse2021

Homepage des Clusters "Biokatalyse 2012"

Mikroorganismen haben sich im Laufe ihrer Entwicklung die vielfältigsten Eigenschaften angeeignet. Kommen diese Eigenschaften in industriellen Anwendungen zum Einsatz - etwa in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Chemieindustrie - sprechen Experten von "Industrieller Biotechnologie". Um dieses Forschungs- und Wirtschaftsfeld auch in Deutschland stärker voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs BioIndustrie 2021 fünf strategische Partnerschaften, in denen sich Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in einem Cluster zusammenfinden. Eines dieser Cluster ist "BIOKATALYSE2021 – Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen".

Das Cluster hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein interdisziplinäres Netzwerk basierend auf technischen Kernkompetenzen und Grundlagenwissen Verbesserungen in den Bereichen wirtschaftliche Wertschöpfung, Wettbe-werbsfähigkeit und Beschäftigungssituation zu erreichen. Hieran beteiligen sich 15 global agierende Großunternehmen sowie 19 Unternehmen aus dem KMU-Bereich.

Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte und Geschäftsmodelle der beteiligten Industriepartner wird eine Kommerzialisierung der Forschungsergebnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette - vom Enzymscreening über die Produktion und das Downstream-Processing bis zum Endprodukt - sichergestellt. Getragen werden die hierzu notwenigen Innovationen durch ein breites, interdisziplinäres Netzwerk von 22 Forschergruppen aus Hochschulen und Forschungszentren.

Die Gesamtkoordination erfolgt durch Prof. Dr. Garabed Antranikian (wissenschaftliche Leitung), Leiter des Instituts für Technische Mikrobiologie an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, und Dr. Helmut Thamer (Federführung Clustermanagement), Geschäftsführer von TuTech Innovation GmbH. Sie werden operativ unterstützt durch das Koordinationsbüro BIOKATALYSE2021-Office.

Das Cluster "Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen" wird in einer gemeinsamen und interdisziplinären Forschungskooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft das große Potenzial von industriell relevanten Biokatalysatoren aus Mikroorganismen systematisch erforschen und es in eine industrielle Anwendung sowie in verstetigte Strukturen überführen.

KLIMZUG-Nord

Der Schwerpunkt von KLIMZUG-NORD liegt auf der Entwicklung von Techniken und Methoden zur Minderung der Klimafolgen und der Anpassung von Gesellschaft und Ökonomie an die erhöhten Risiken durch den Klimawandel.

Der Klimawandel verstärkt künftig die schon bestehenden Spannungsfelder zwischen der wachsenden Metropole Hamburg und der sie umgebenden ländlichen Region sowie zwischen den Anforderungen einer dynamischen Wirtschaftsregion und den Erfordernissen des Naturschutzes. Entscheidend für das Gelingen der Anpassung an den Klimawandel ist die Einbindung aller wichtigen Handlungs- und Entscheidungsträger der Region in eine gemeinsame Anpassungsstrategie (integrativer Ansatz).

Das Projekt verfolgt eine Verbindung von naturwissenschaftlichem, ökonomischem und technologischem Fachwissen. Politische, administrative, wissenschaftliche und privatwirtschaftliche Akteure schließen sich zu einem Klimaverbund zusammen, um den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mit dem Ziel zu verstärken, gemeinsam die Folgen des Klimawandels und konkrete Schwerpunkte des Handelns für die Metropolregion bis zum Zeithorizont 2050 aufzuzeigen.

An KLIMZUG-NORD sind 6 Hochschulen, 6 Forschungsreinrichtungen, 10 Behörden und behördennahe Einrichtungen und 10 Unternehmen direkt beteiligt. Hinzu kommen zahlreiche weitere assoziierte Partner. Das fünf Jahre laufende Projekt KLIMZUG-NORD hat ein Gesamtvolumen von 29 Millionen Euro. Es wird maßgeblich durch den Bund mit rund 15 Millionen Euro gefördert. Die beteiligten Einrichtungen bringen erhebliche Eigenmittel auf. Weitere ca. 1,2 Mio. Euro werden von der Freien und Hansestadt Hamburg aufgebracht.