Research News

Die TU Hamburg, die Stadtreinigung Hamburg, Veolia, Unilever und BUDNI zeigen, dass ein Recycling-Kreislauf funktioniert: regional und anfassbar.

TU Hamburg ist Teil von Hamburgs Wertstoff Innovative: Erste Waschmittelflasche aus 100% Hamburger Rezyklat

Einen echten Hamburger Kreislauf schaffen – das ist das Ziel von Hamburgs Wertstoff Innovative. Zusammen zeigen die TU Hamburg, die Stadtreinigung Hamburg, Veolia, Unilever und BUDNI, dass ein Recycling-Kreislauf funktioniert: regional und anfassbar. Der Beweis steht ab sofort beim Handelspartner BUDNI in den Regalen: Ein Waschmittel der Unilever-Marke ‚Sieben Generationen‘, verpackt in einer Flasche, die zu 100% aus recyceltem Kunststoff aus der Hamburger Wertstofftonne und dem Gelben Sack besteht. Ein Kreislauf aus Hamburg, für Hamburg: Sauber, Hamburg! Kunststoff ist ein wertvolles Verpackungsmaterial und hat einzigartige Eigenschaften. Aber wir müssen mehr Kunststoffe recyceln. Vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2019 Hamburgs Wertstoff Innovative von den fünf Projektpartnern ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen sie zeigen, dass es Wege und Möglichkeiten gibt, nachhaltiger mit Kunststoff umzugehen und dabei Kreisläufe zu schließen – auch und vor allem …

(10. August 2020)
Beim Fliegen entstehen auch Nicht-CO2-Klimaeffekte, beispielsweise verursacht durch Stickoxidemissionen und langlebige Kondensstreifen.

Klimafreundlicher Fliegen? Wissenschaftler der TU Hamburg forschen an optimierten Flugrouten

Wissenschaftler des Instituts für Lufttransportsysteme der Technischen Universität Hamburg forschen an der Frage, wie die Wahl der Flugroute die Klimawirkung eines Fluges reduzieren kann. Ziel des internationalen Projekts „Flying Air Traffic Management for the benefit of environment and climate“ (FlyATM4E) ist es, das Fliegen umweltfreundlicher zu gestalten und die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die globale Erwärmung zu reduzieren. Gefördert wird das Vorhaben, das noch bis Ende 2022 läuft, mit insgesamt einer Million Euro durch die Europäische Kommission. Der Luftverkehr trägt zu circa 5 Prozent zur globalen Erderwärmung durch den Menschen bei. „Neben den durch die Kerosinverbrennung entstehenden CO2-Emissionen werden beim Fliegen in großen Höhen auch Nicht-CO2-Klimaeffekte wie beispielsweise Stickoxidemissionen und langlebige Kondensstreifen verursacht, die die Strahlungsbilanz der Erdatmosphäre beeinflussen.

(05. August 2020)

Horizon 2020 support for the ECIU University SMART-ER research and innovation activities

The ECIU university will receive 2 million euros from Horizon 2020 programme. This support will enable the ECIU University to strengthen research and innovation mission and establish the SMART-ER: the ECIU University Research Institute for SMART European Regions. The new Horizon 2020 funding for the SMART-ER Research Institute will allow the ECIU University members to jointly address complex societal challenges under the framework of the United Nations Sustainable Development Goal no. 11 “Make cities and human settlements inclusive, safe, resilient and sustainable” (SDG11). The ECIU University SMART-ER Research Institute will design, develop and implement research; will value-capture and deliver solutions to current and future SDG11 challenges, identified by the ECIU University, Erasmus+ financed project. Activities will be implemented by bringing together scientific and management research capacities at 12 ECIU University member …

(30. July 2020)
TU-Professor Wolfgang Kersten.

Für eine nachhaltige und digitale Logistik: Studie unter wissenschaftlicher Leitung der TU Hamburg identifiziert Trends und Strategien

Die digitale Transformation in der Logistik erfordert einen konsequenteren Einsatz neuer Technologien und ein Gespür für aktuelle Trends. Das ergaben die Ergebnisse der Studie zu Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management, die für die Bundesvereinigung Logistik (BVL) unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Wolfgang Kersten von der Technischen Universität Hamburg erarbeitet wurde. Dabei lag der Fokus der Studie auf den Themen digitale Transformation, Data Analytics und Nachhaltigkeit. Rund 300 Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger aus dem Wirtschaftsbereich Logistik wurden im Zeitraum zwischen dem 5. Februar und dem 11. März für die Studie befragt. Ziel der Erhebung ist es, Orientierung zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen der Logistik zu geben und Hilfestellungen zur Positionsbestimmung im eigenen Unternehmen zu leisten.

(24. July 2020)
Der smart sync-Prototyp im Einsatz am UKE.

Herzfehler im Mutterleib feststellen: Forscher der TU Hamburg und des UKE produzieren innovative Ultraschallgeräte

Das Herz eines ungeborenen Kindes in hochauflösender Qualität darstellen – das ermöglicht die innovative Technologie von Sven-Thomas Antoni, Doktorand am Institut für Medizintechnische und Intelligente Systeme der Technischen Universität Hamburg und Dr. Fabian Kording, Wissenschaftler in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). In dem Startup northh medical GmbH haben sie das Ultraschallgerät „smart sync“ entwickelt, um mithilfe von Kernspintomographie Herzfehler von ungeborenen Kindern bereits im Mutterleib feststellen zu können. Ein Teilprojekt ihrer Forschung am UKE wurde über die Förderlinie des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH) finanziert. Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, wird in der Medizin vor allem dafür genutzt, Organe sichtbar darzustellen.

(21. July 2020)
TU-Wissenschaftler Sascha Diedler.

Wissenschaftler der TU Hamburg unterstützen Abfallwirtschaft von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Nicaragua und Brasilien

Sascha Diedler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Sustainable Resource and Waste Management“ an der TU Hamburg. Als Experte für Abfallressourcenwirtschaft ist er davon überzeugt, dass die Herausforderungen des weltweiten Müllvorkommens nur länderübergreifend gelöst werden können. Deswegen ist der Wissenschaftler Teil des internationalen Projekts LaWEEEda (Latin American-European network on waste electrical and electronic equipment research, development and analyses). Ziel ist es die Lehrinhalte an Hochschulen in Brasilien und Nicaragua im Bereich der Abfallwirtschaft moderner und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Jährlich fallen weltweit etwa 53 Millionen Tonnen Elektronikschrott an. Das entspricht im Durchschnitt etwa 7,3 Kilogramm pro Person im Jahr 2019.

(06. July 2020)
Wissenschaftler des Instituts für Produktionsmanagement und -technik der Technischen Universität Hamburg und Partner.

Flugzeug-Fertigung fehlerfrei und schnell: TUHH-Wissenschaftler entwickeln digitalisierte Flugzeugmontage

Wissenschaftler des Instituts für Produktionsmanagement und -technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) präsentieren das Projekt SmartADU2020 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA), die erstmals im digitalen Format unter dem Motto „ILA goes Digital“ stattfindet. SmartADU2020 demonstriert, wie sich mithilfe von Digitalisierung, Ultraschallortung, mechatronischen Maschinen und Werkzeugtechnik die Flugzeugmontage optimieren lässt, wodurch die Qualität gesteigert und die Produktion beschleunigt wird. SmartADU2020 wurde im Luftfahrtforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit insgesamt 1,5 Mio. Euro gefördert und wird im ILA Future Lab des BMWi als eines von fünf Förderprojekten vorgestellt. Schneller und effizienter: Im gesamten Flugzeug werden für die Verbindung von Bauteilen Nietbohrungen benötigt, da Nieten in der Flugzeugmontage als primäre Verbindungstechnologie genutzt wird.

(10. June 2020)
V.l.n.r.: Die TU-Forscher Fabian Steinmetz und Peter Oppermann.

Die TU Hamburg im digitalen Semester: Per Livestream programmieren

Am 20. April startete das digitale Sommersemester an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Täglich werden bis zu 170 Lehrveranstaltungen aller Studienfächer online angeboten. Damit alle Vorlesungen, Seminare und Übungen für die rund 8.000 Studierenden der TU Hamburg im digitalen Semester reibungslos stattfinden können, wurden innovative und kreative Lösungen für die Online-Lehre entwickelt. So auch im TU-Institut smartPORT. Dort können die Studierenden ab sofort in der Übung „Software for Embedded Systems“ per Livestream das Programmieren lernen. Aus der Ferne die eigene Software testen Sogenannte Embedded Systems sind überall im täglichen Leben zu finden. So lässt sich mit ihnen beispielsweise der Airbag im Auto oder der Kaffeevollautomat steuern. Um diese eingebetteten Systeme besser zu verstehen, können die Studierenden in einer praktischen Übung ihre selbstgeschriebene Software auf einen kleinen Mini-Apparat mit Knöpfen, Display, Motor sowie Licht- und Temperatursensoren aufspielen und testen.

(28. May 2020)
Die Plattform-Installation in der Simulation.

Eine Insel zum Selberbauen: TU-Forscher gestalten Plattforminsel für Windenergie, Logistik, Wohnraum und Aquafarming

Das Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ist Teil des Projekts Space@Sea und forscht an der Entwicklung von schwimmenden Plattform-Inseln für eine erweiterte Nutzung des Meerraums. Ziel ist es, die Plattformen umweltfreundlich und innovativ für Energieerzeugung, Aquafarming, Wohnraum und Logistik zu nutzen. Space@Sea wird von dem internationalen EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 mit 7,63 Millionen Euro unterstützt. Eine Insel zur Selbstmontage: Die Idee hinter Space@Sea ist eine schwimmende Insel, die kosteneffizient und mit geringen ökologischen Auswirkungen für beispielsweise Windenergie und Logistik genutzt werden kann. Die Insel besteht dabei aus mehreren Plattform-Modulen, die je nach Bedarf flexibel installiert werden können.

(04. May 2020)
Jährlich werden bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt. Dem wollen Wissenschaftler*innen der TUHH entgegenwirken.

Plastik? Wenn, dann nachhaltig! TU-Forscher∗innen untersuchen die Nachhaltigkeit von Bioplastik

Die Arbeitsgruppe für Sustainable Resource and Waste Management unter der Leitung von Vizepräsidentin Lehre Kerstin Kuchta der Technischen Universität Hamburg (TUHH), ist Teil des interdisziplinären Projekts BIO-PLASTICS EUROPE und untersucht die Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Lösungen für die Etablierung biologischer Kunststoffprodukte. Ziel ist es, eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Plastik zu schaffen. BIOPLASTICS EUROPE wird seit Oktober 2019 von dem internationalen Forschungs- und Innovationsprojekt Horizon 2020 mit rund 8,4 Millionen Euro gefördert. Jährlich werden bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt und so finden sich pro Quadratkilometer Wasser inzwischen mehr als 18.000 Plastikteile in den Ozeanen. Um diesen Auswirkungen auf Natur und Umwelt entgegenzuwirken, versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des interdisziplinären Projekts BIO-PLASTICS EUROPE die Chancen von Bioplastik als nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Plastik zu erforschen.

(16. April 2020)