Research News

Kickoff-Meeting des GLOWOPT-Projekts.

Weniger Erderwärmung durch neue Flugzeugentwürfe: TUHH startet GLOWOPT Projekt

Das Institut für Lufttransportsysteme der Technischen Universität Hamburg (TUHH) startet gemeinsam mit der Technischen Universität Delft (TU Delft) das auf drei Jahre angelegte EU-Projekt „Global Warming Optimized Aircraft Design“ (GLOWOPT) im Rahmen des Clean Sky 2 Programms. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Entwurf von Flugzeugen so zu verändern, dass die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die globale Erwärmung minimiert werden. Der Luftverkehr trägt mit circa fünf Prozent wesentlich zur menschlich verursachten Klimaerwärmung bei. Neben der Kerosinverbrennung in Form von CO2-Emissionen entstehen beim Fliegen in großen Höhen auch Nicht-CO2-Klimaeffekte wie Treibhausgase und langlebige Kondensstreifen, die die Strahlungsbilanz der Erdatmosphäre beeinflussen. Um die im Pariser Klimaabkommen festgesetzten Klimaziele erreichen zu können, müssen Flugzeughersteller künftig Luftfahrzeuge mit möglichst geringer Klimawirkung entwickeln.

(14. October 2019)
Dr.-Ing. Malte Niklaß von der TUHH.

Klimaschutz über den Wolken: TUHH-Wissenschaftler Malte Niklaß erhält DGLR-Promotionspreis

Dr.-Ing. Malte Niklaß von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ist für seine Dissertation mit dem Promotionspreis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) ausgezeichnet worden. Seine Idee einer klimafreundlichen Maut für den Luftverkehr überzeugte eine Fachjury und wurde mit 3.000 Euro von Airbus prämiert. Ist es möglich umweltfreundlich zu fliegen? „Die größte Herausforderung bei dieser Fragestellung ist es Umweltschutz mit Wirtschaftlichkeit zu vereinen und genau hier setzt meine Idee einer Klimamaut an“, erklärt Malte Niklaß der Einrichtung für Lufttransportsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In seiner Dissertation „Ein systematischer Ansatz zur Internalisierung der Klimawirkung der Luftfahrt“ entwickelte er ein Konzept, das die Faktoren Luftfahrt, Atmosphärenphysik und Umweltökonomie gleichermaßen berücksichtigt.

(07. October 2019)
Die HICL-Konferenz 2019.

Logistik im digitalen Wandel: HICL-Konferenz 2019 an der TUHH

Vom 26. bis 27. September findet an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) die Hamburg International Conference of Logistic (HICL) 2019 statt. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen branchenrelevante Trends wie Digitalisierung und Automatisierung sowie der wachsende Anspruch an innovative und umweltfreundliche Produkte. Erwartet werden mehr als 80 Akteure aus der Logistik-Branche und dem Supply-Chain-Management aus über 12 Ländern. Lieferanten, Groß- und Einzelhändler sehen sich vor neue Herausforderungen gestellt. Digitalisierungstrends in Bereichen des maschinellen Lernens, der künstlichen Intelligenz und der Automatisierung führen zu einem Umdenken innerhalb der Industrie und bringen ein neues Geschäftsökosystem auf den Plan. Zudem fordern Kunden Produkte, die sowohl innovativ als auch nachhaltig sind. Genau an dieser Schnittstelle will die HICL-Konferenz 2019 Möglichkeiten und Lösungen aufzeigen, um alle Akteure einer Lieferkette zu berücksichtigen.

(23. September 2019)
Figure 1: a) A surfer on the water wave (Photo: www.nicepik.com)

Light surfing

Most of us have been impressed by watching surfers, graciously sliding with an ocean wave. While we regular swimmers encounter a short and more or less shaking experience at the beach when a wave rolls over us, talented surfers have developed an ability to stay on a wave’s slope, maintaining their speed. A surfer on a slope of a water wave can continuously extract energy from the wave and use it for propulsion (Fig. 1a). The extracted energy is consumed by the work done against the water friction. For that, surfers need to precisely adjust the direction of their velocity. A similar situation occurs when a light pulse interacts in a material with a moving front of refractive index as shown in Fig. 1b. In this case, no friction needs to be overcome and the extracted energy from the front is used instead to change the color (frequency) of the light. Experienced surfers can balance their velocity direction such that they move laterally to the wave but do not leave the wave slope.

(18. September 2019)
Professor im Audimax I an der TUHH.

11 Tenure-Track-Professuren und 1,3 Millionen Euro für den wissenschaftlichen Nachwuchs der TUHH

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) erhält im Rahmen des Tenure-Track-Programms von Bund und Ländern jährlich 1,3 Millionen Euro für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Damit werden an der TUHH 11 Tenure-Track-Professuren geschaffen, um die Forschung auf den Gebieten Digitalisierung, Informatik, Internationalisierung und Innovation zu stärken und das Wachstum der TUHH voranzutreiben. Tenure-Track-Professuren ebnen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Weg zur Professur und dauerhafte Etablierung in der Wissenschaft. Deutschlandweit unterstützt das Bund-Länder-Programm in der zweiten Bewilligungsrunde 532 Tenure-Track-Professuren an 57 Universitäten. Gegenwärtig forschen und lehren 88 Professorinnen und Professoren an der TUHH. Zusätzlich gibt es fünf Juniorprofessuren, davon eine mit einem Tenure-Track-Modell. „Unser langfristiges Ziel ist es bis zu 20 Prozent aller Professorinnen und Professoren der TUHH über das Tenure-Track-Programm auf eine Vollprofessur zu berufen“, sagt TUHH-Präsident Ed Brinksma.

(12. September 2019)
CERN Spring Campus an der TUHH.

CERN Spring Campus 2019 an der TUHH

Vom 16. bis zum 19. September 2019 findet an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) der CERN Spring Campus statt. Expertinnen und Experten des weltweit größten Forschungszentrums auf dem Gebiet der Teilchenphysik CERN treffen hier auf ca. 100 Studierende, um den wissenschaftlichen, technologischen sowie kulturellen Austausch zu fördern. Seit seiner Gründung 2014 findet der CERN Spring Campus jährlich in Europa statt. Kernthema ist die Informationstechnologie. Gemeinsam für mehr Know-how: Neugier, Enthusiasmus und Zusammenarbeit sind die Voraussetzung, um Zukunft aktiv zu gestalten. In englischsprachigen Vorlesungen und Veranstaltungen vermittelt der CERN Spring Campus Bachelor- und Masterstudierenden Einblicke in neueste Technologien und Branchentrends der IT sowie in das Arbeiten beim CERN. Gemeinsam mit Spezialistinnen und Spezialisten des CERN werden Themen wie Computing, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert. Für die erfolgreiche Teilnahme am CERN Spring Campus wird ein Zertifikat mit Angabe des ECTS-Workloads vergeben.

(11. September 2019)
TUHH-Hauptgebäude.

Kooperation SMI, TUHH und UKE: Entwicklung von Sensor-Tumorimplantat gestartet

Die Silicon Microstructures, Inc (SMI), die Technische Universität Hamburg (TUHH) und das Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist die Zusammenarbeit auf dem Gebiet drahtloser Sensor-Tumorimplantate. Hiermit kann unter anderem die Wirksamkeit einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen maßgeblich optimiert werden. Ein erster Haupteinsatzzweck soll die direkte drahtlose Druck- und Temperaturmessung im Tumor sein. Dafür ist geplant, einen sehr kleinen Sensor direkt in das Tumorgewebe zu implantieren. Dieses elektronische Implantat-System unterstützt den behandelnden Arzt dabei, die Therapie effektiv auf veränderte Druckzustände und Temperaturen im Tumor abzustimmen. Grundlage dafür sind unter anderen aktuelle Studien des Instituts für experimentelle Medizin des UKE. Bislang kann die Effektivität einer Chemotherapie nur durch bildgebende Verfahren, hauptsächlich Computertomografie, festgestellt werden.

(15. August 2019)
v. l. n. r. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmitz, Technische Universität Hamburg (TUHH), Michael Prinz, Geschäftsführer Hamburg Energie GmbH, Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und Markus Tacke, CEO Siemens Gamesa Renewable Energy.

Weltpremiere: Siemens Gamesa nimmt neuartigen elektrothermischen Energiespeicher in Betrieb

Innovative Speichertechnologie als Schlüssel für die nächste Stufe der Energiewende Neu eröffnete Versuchsanlage in Hamburg-Altenwerder kann 130 MWh Energie bis zu einer Woche speichern – Ziel ist Speicherkapazität im Gigawattstunden-Bereich (GWh) Elektrothermisches Energiespeichersystem wird in einem nächsten Schritt zur GWh-Kapazität entwickelt. Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat heute in einer Weltpremiere seinen elektrothermischen Energiespeicher (ETES) in Betrieb genommen. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung würdigten Staatssekretär Andreas Feicht und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit Siemens Gamesa CEO Markus Tacke und den Projektpartnern Hamburg Energie GmbH und Technische Universität Hamburg (TUHH) die Erreichung dieses Meilensteines. Die neuartige Speichertechnologie ermöglicht es, große Mengen Energie kostengünstig zu speichern und so Stromerzeugung und Stromnutzung zu entkoppeln.

(12. June 2019)
Grafik: TUHH

Hochschulranking: TUHH gehört zu Global Top 25 Performers

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt erneut beim globalen Hochschulvergleich U-Multirank: Dies zeigen die veröffentlichten Ergebnisse, bei denen mehr als 1600 Hochschulen und Universitäten aus 95 Ländern in unterschiedlichen Bereichen von A wie „sehr gut“ bis E wie „schwach“ bewertet werden. Demnach schneidet die TUHH in 26 Kategorien sehr gut oder gut ab. U-Multirank misst jährlich verschiedene Qualitätsmerkmale einer Hochschule, von Studium und Lehre über Forschung, Wissenstransfer und Internationalität bis hin zu regionalem Engagement Die TUHH hat Top-Werte in der internationalen Ausrichtung von Masterprogrammen. Im Fach Mechanical Engineering in der Verfahrenstechnik gehört die TUHH in der Kategorie Internationale Ausrichtung zu den Gobal Top 25-Universitäten. Hier wird vor allem der Anteil internationaler Studierender mit 99 Prozent ein Schlüsselindikator für den Bereich Internationalität. Zudem überzeugte in der Kategorie Forschung die hohe Anzahle gemeinsamer Publikationen mit internationalen Partnern.

(04. June 2019)
Logo: Blue Engineering

Blue Engineering der TUHH ist „Hochschulperle“

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Blue Engineering die Hochschulperle Future Skills für April 2019 verliehen. Die Jury würdigt damit hochschulübergreifend das Konzept der Arbeitsgruppen Blue Engineering. An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) besteht die Gruppe Blue Engineering seit 2010 und vermittelt in Seminaren Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Aus der Jury-Begründung:„Das Seminar ‚Blue Engineering‘ ermöglicht Studierenden neben dem Erwerb von Fachwissen einen Blick über den Tellerrand. Sensibilität für die eigene ökologische und soziale Verantwortung zu entwickeln, gehört zu den wichtigsten Kompetenzen der Zukunft. Besonders überzeugt hat uns der intensive Fokus auf die Studierenden und die Interdisziplinarität des Projekts, das technische und gesellschaftliche Fragen gekonnt miteinander verbindet." Die Blue Engineering-Arbeitsgemeinschaft der TUHH hat sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken von verantwortlichem Handeln gegenüber Umwelt und Gesellschaft in den Ingenieuralltag zu tragen.

(15. May 2019)