Research News

V.l.n.r.: Die TU-Forscher Fabian Steinmetz und Peter Oppermann.

Die TU Hamburg im digitalen Semester: Per Livestream programmieren

Am 20. April startete das digitale Sommersemester an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Täglich werden bis zu 170 Lehrveranstaltungen aller Studienfächer online angeboten. Damit alle Vorlesungen, Seminare und Übungen für die rund 8.000 Studierenden der TU Hamburg im digitalen Semester reibungslos stattfinden können, wurden innovative und kreative Lösungen für die Online-Lehre entwickelt. So auch im TU-Institut smartPORT. Dort können die Studierenden ab sofort in der Übung „Software for Embedded Systems“ per Livestream das Programmieren lernen. Aus der Ferne die eigene Software testen Sogenannte Embedded Systems sind überall im täglichen Leben zu finden. So lässt sich mit ihnen beispielsweise der Airbag im Auto oder der Kaffeevollautomat steuern. Um diese eingebetteten Systeme besser zu verstehen, können die Studierenden in einer praktischen Übung ihre selbstgeschriebene Software auf einen kleinen Mini-Apparat mit Knöpfen, Display, Motor sowie Licht- und Temperatursensoren aufspielen und testen.

(28. May 2020)
Die Plattform-Installation in der Simulation.

Eine Insel zum Selberbauen: TU-Forscher gestalten Plattforminsel für Windenergie, Logistik, Wohnraum und Aquafarming

Das Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ist Teil des Projekts Space@Sea und forscht an der Entwicklung von schwimmenden Plattform-Inseln für eine erweiterte Nutzung des Meerraums. Ziel ist es, die Plattformen umweltfreundlich und innovativ für Energieerzeugung, Aquafarming, Wohnraum und Logistik zu nutzen. Space@Sea wird von dem internationalen EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 mit 7,63 Millionen Euro unterstützt. Eine Insel zur Selbstmontage: Die Idee hinter Space@Sea ist eine schwimmende Insel, die kosteneffizient und mit geringen ökologischen Auswirkungen für beispielsweise Windenergie und Logistik genutzt werden kann. Die Insel besteht dabei aus mehreren Plattform-Modulen, die je nach Bedarf flexibel installiert werden können.

(04. May 2020)
Jährlich werden bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt. Dem wollen Wissenschaftler*innen der TUHH entgegenwirken.

Plastik? Wenn, dann nachhaltig! TU-Forscher∗innen untersuchen die Nachhaltigkeit von Bioplastik

Die Arbeitsgruppe für Sustainable Resource and Waste Management unter der Leitung von Vizepräsidentin Lehre Kerstin Kuchta der Technischen Universität Hamburg (TUHH), ist Teil des interdisziplinären Projekts BIO-PLASTICS EUROPE und untersucht die Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Lösungen für die Etablierung biologischer Kunststoffprodukte. Ziel ist es, eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Plastik zu schaffen. BIOPLASTICS EUROPE wird seit Oktober 2019 von dem internationalen Forschungs- und Innovationsprojekt Horizon 2020 mit rund 8,4 Millionen Euro gefördert. Jährlich werden bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt und so finden sich pro Quadratkilometer Wasser inzwischen mehr als 18.000 Plastikteile in den Ozeanen. Um diesen Auswirkungen auf Natur und Umwelt entgegenzuwirken, versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des interdisziplinären Projekts BIO-PLASTICS EUROPE die Chancen von Bioplastik als nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Plastik zu erforschen.

(16. April 2020)

The new ECIU University visual identity to reflect who we are

The ECIU University is an alliance of many stakeholders: 12 partner institutions, numerous societal stakeholders and different target audiences. In order to build a cohesive brand, an accurate, strong, value-based visual identity for the ECIU University was created. Here is a look on the new identity and its creative process. In the world of information overload, branding has become increasingly important. As the significance of branding grows, it affects different levels and sectors of society: businesses, universities and countries. What’s more, branding not only bridges connection outside the organisation but also inside, especially through internal communication and employee engagement. Therefore, a brand is not just about cultivating a “good look”, it has become an important “backbone” of all organisational activities. In case of the ECIU University, the brand provides tools to tell a unified story and gives the basis for …

(09. April 2020)
Hauptgebäude der TU Hamburg.

Understanding the Influence of Coherent Flow Vortices on Surface Ship Maneuvering

Professor Moustafa Abdel-Maksoud of the Hamburg University of Technology in Germany provides details of this ONR Global funded project, which aims to understand the influence of coherent flow vortices on ship maneuvering. Optimizing surface ship performance has been a goal of navies for millennia. Improving performance makes ships more efficient to run, less costly to operate, and most importantly, safer. When a ship is moving through the water, vortices are created which interact with the boundary layer, the propulsion system, with other vortices, and hence influence the entire ship performance. Thanks to research funded by the Office of Naval Research Global (ONR Global), a group of scientists at the Hamburg University of Technology (TUHH) are tackling this problem. The group, led by Professor Moustafa Abdel-Maksoud, is analyzing vortices generated behind fixed and moving blunt bodies.

(08. April 2020)
Virenfrei eintreten - der Türöffner von Precious Plastic macht es möglich.

Virusfreies Türenöffnen: Precious Plastic entwickelt Türaufsätze an der TUHH zum Schutz vor Corona-Viren

Die Recycling-Initiative Precious Plastic entwickelt an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) einen Aufsatz, mit dem Türen nicht mit den bloßen Händen, sondern mithilfe des Unterarms geöffnet werden können. Mit der Griffverlängerung will das Recycling-Team zum Schutz vor Corona-Viren beitragen und somit die Ausbreitung im Alltag verringern. Die Idee zu den Türklinken-Aufsätzen kam durch einen deutschlandweiten Aufruf der Bundesregierung an alle Initiativen. Teams wie Precious Plastic wurden gebeten, einen Beitrag zum Schutz vor Corona beizusteuern. „Die Idee einer Türgriffverlängerung kam uns sehr schnell, wenn man bedenkt, dass auf Türklinken auf einer Fläche von zehn Quadratzentimetern bis zu 71.000 Bakterien zu finden sind. Damit Corona-Viren dort nicht mehr übertragen werden können, setzten wir unser Konzept sofort in die Tat um“, sagt Precious Plastic-Mitglied John Kuypers. In den TUHH-Räumen am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft im Harburger Binnenhafen werden die Klinkenverlängerungen nun auf Basis von Open-Source-Entwürfen im 3D-Druck angefertigt.

(31. March 2020)
Hamburg Innovation Summit.

Terminabsage Hamburg Innovation Summit

Hamburg, 20.03.2020 Der HAMBURG INNOVATION SUMMIT (HHIS) sollte eigentlich am 05. Mai stattfinden, wurde nun allerdings von den Veranstaltern mit Blick auf die Entwicklungen der "COVID-19" Pandemie bis auf weiteres abgesagt. Nach einem möglichen Alternativtermin wird aktiv gesucht.“Als Organisatoren einer jährlichen Großveranstaltung sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten und auch der Gesellschaft bewusst und nehmen diese sehr ernst”, so Projektkoordinatorin Anette Eberhardt. “Wir wollen der Innovationsszene in Hamburg einen Lichtblick im zweiten Halbjahr geben und hoffen auf einen Alternativtermin im Spätsommer oder Herbst diesen Jahres. Vor der Festlegung auf ein konkretes Datum werden wir die aktuellen Entwicklungenzunächst sorgfältig beobachten”, erklärt Eberhardt weiter.Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, eine kostenfreie Stornierung ist jederzeit möglich. Hinter dem HHIS stehen als Veranstalter die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation ( BWVI ), Hamburgische Investitions- und Förderbank ( IFB ) und Hamburg Innovation GmbH.

(23. March 2020)
Die Teilnehmenden der Bio-Waste-Challenge an der TUHH.

Biomüll richtig trennen: Stadtreinigung übernimmt studentische Ideen aus Bio-Waste-Challenge an der TUHH

Eine nachhaltige Herausforderung: An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) gestalteten Studierende im Rahmen einer Bio-Waste-Challenge Lösungskonzepte zur Sammlung von Bioabfall in privaten Haushalten. Ziel des Workshops ist es, Ideen zu entwickeln, um das Bewusstsein zur richtigen Abfallentsorgung zu fördern. Organisiert wurde der Workshop im Masterkurs Product Planning vom TUHH-Institut für Technologie und Innovationsmanagement und der Stadtreinigung Hamburg, mit Unterstützung von Innovationsberater Heinrich Schwarz (Schwarz Innovation). „Derzeit ist die getrennte Sammlung von Bioabfällen in privaten Haushalten unterdurchschnittlich“, sagt TUHH-Forscherin und Masterkurs-Leiterin Vytaute Dlugoborskyte. „Die Menschen trennen Biomüll nicht ausreichend von anderen Abfällen wie Papier, Plastik und Restmüll. Das macht es schwierig Bioabfälle für eine umweltfreundliche Biogasproduktion einzusetzen“, so die TU-Forscherin weiter.

(17. March 2020)
Studierende an der BGU.

Moin und Shalom: TUHH kooperiert mit Ben-Gurion-Universität in Israel

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Ben-Gurion-Universität (BGU) in Israel haben Ende Februar 2020 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der internationalen Zusammenarbeit ist der regelmäßige Austausch von Studierenden, Wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Doktoranden sowie die Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben. Veranlasst wurde der Kooperationsvertrag durch ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der BGU und TUHH. In Zukunft sollen die israelisch-deutsche Begegnung von Studierenden und die Zusammenarbeit von wissenschaftlichem Personal verstärkt werden. „Wir freuen uns sehr, mit der Ben-Gurion-Universität eine führende Forschungseinrichtung in Israel zu unseren Partnern zählen zu können“, sagt Professor Dr. Christian M. Ringle, Direktor für Internationale Angelegenheiten an der TUHH.

(10. March 2020)
Die FLOATGEN - Frankreichs erste Offshore-Windkraftanlage.

TUHH-Wissenschaftler setzen mit schwimmenden Windkraftturbinen auf erneuerbare Energie

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Fluiddynamik und Schiffstheorie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) untersuchen in dem Verbundprojekt „Validierung, Messung und Optimierung von schwimmenden Windenergiesystemen“ (VAMOS) im Meer verankerte Windkraftanlagen. Das Projektteam möchte herausfinden, wie solche schwimmenden Anlagen optimiert und deren Kosten gesenkt werden können. Ziel des Verbundprojekts ist es, größere Windressourcen zu nutzen und erneuerbare Windenergie konkurrenzfähig zu machen. Durchgeführt werden die Forschungen an der französischen Offshore-Windkraftanlage FLOATGEN. Die FLOATGEN ist eine von weltweit fünf schwimmenden Windenergieanlagen, bei denen 60 Meter hohe Windturbinen mit Hilfe eines 36 mal 36 Meter großen Beton-Fundaments im Atlantik verankert sind. Im Gegensatz zu im Meeresboden fest gegründeten Anlagen können die schwimmenden Anlagen in tieferen Gewässern eingesetzt werden.

(27. February 2020)