VERDIKA - Vernetzte Digitale Kabine

Ausgangssituation

Mit dem Blick auf immer kürzerer Produktentwicklungszyklen, zunehmender Marktvariationen und Produktionshochläufen soll das Verbundvorhaben VERDIKA die Vernetzung und Digitalisierung der Flugzeugkabine beginnend beim Entwurf über die Fertigung und Installation sowie für das Produkt selbst maßgeblich vorantreiben. 

Zielsetzung

Ziel des durch das PKT bearbeitete Teilprojekt, ist die Reduzierung der kundenspezifischen „Head of Version“-Kosten durch einen digitalen End-to-End Customization Prozess. Die technologisch-wissenschaftlichen Arbeiten sollen die Lebensphasen vom Entwurf über die Fertigung und die Installation bis hin zur Nutzung der Kabine näher zusammenführen und auftretende Abhängigkeiten schon in frühen Lebensphasen mit berücksichtigen. Dazu wird an durchgängigen automatisierten Prozessen und Werkzeugen geforscht die aufbauend auf einem holistischen Metamodell die konsistente digitale Entwicklung unterstützen.

Bild 1: Schematische Darstellung zum Zusammenhang des Teilvorhabens mit seinen drei Teilbereichen Produkt, Produktentwicklung und Produktion über das Kabinen-Metamodell, welches Funktionen, Strukturen und Prozesse integrativ und konsistent abstrahiert.

Projektorganisation

Projektleitung (PKT): Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause

Projektbearbeitung: Markus Berschik, M.Sc. (seit Februar 2021); 

Ansprechpartner: Fabian Laukotka, M.Sc. (bis Februar 2021)

Dieses Projekt ist Teil des PKT-Anwendungsfelds Luftfahrt.

Projektförderung und Verbundpartner

Das Projekt ist gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des sechsten zivilen Luftfahrtforschungsprogramms (LUFO VI-1). Förderkennzeichen: 20D1923E. Die Laufzeit des Projektes reicht von Juli 2020 bis Mai 2023.

Projektpartner sind unter anderem Airbus und Diehl sowie die TUHH Institute für Flugzeug-Kabinensysteme (FKS) und Flugzeug-Produktionstechnik (IFPT).