Rechnerzugang

  • Benutzerkennung :
    • Die Zugangsberechtigung für das HPC-Cluster am Rechenzentrum wird mit dem Benutzerantrag (PDF) beantragt, dabei ist HPC anzukreuzen.
  • Zugangsrechner
    • Einloggen nur über SSH (Linux: ssh username@bombus.rz.tu-harburg.de, Windows: z.B. mit putty). Datenübertragung mit scp oder sftp (Windows: z.B. mit WinSCP).
    • Die Login-Knoten sind nur innerhalb des TU-Netzes erreichbar. Nutzer von außerhalb müssen den VPN-Service oder den SSH-Server des Rechenzentrums nutzen.
    • Auf den Loginknoten kann interaktiv gearbeitet werden (Pre- und Postprocessing, Software übersetzen), die Rechenknoten sind über das Batchsystem erreichbar.

Vorgehensweise zur Nutzung des HPC-Clusters

Auf dem HPC-Cluster des Rechenzentrums wird zur Annahme und Bearbeitung von Rechenjobs das freie Batchsystem SLURM eingesetzt.

Dazu muss jeder Nutzer seinen Rechenjob in einem bash-Skript mit speziellen SLURM-Direktiven formulieren. Mit den später näher beschriebenen Direktiven fordert der Nutzer insbesondere Hardware-Ressourcen (Anzahl der Rechenkerne, Laufzeit, Speicher) an. Diese Informationen werden vom Batchsystem genutzt um den Job zu starten, sobald die benötigten Ressourcen im Cluster frei geworden sind.

Die Arbeitsschritte zur Durchführung einer Simulationsrechnung auf dem HPC-Cluster sind dabei typischerweise wie folgt:

  • Erstellen des Rechenmodells (z.B. Matlab-Skript oder Ansys-Case) und ggf. grafisches Preprocessing auf dem eigenen Arbeitsplatzrechner.
  • Vertrautmachen mit den Kommandozeilenzeilen-Optionen des Programmes z.B. durch einen kurzen Testlauf auf einem Linux-Rechner.
  • Kopieren der Eingabedaten mit scp ins eigene Linux-Homeverzeichnis der RZ-Rechner oder auf den Fileserver des HPC-Clusters /work (je nach Größe der Daten).
  • Login z.B. auf dem Login-Knoten bombus.rz.tu-harburg.de mit ssh und Erstellen eines Batchskriptes.
  • Abschicken des Batchskriptes mit dem Befehl sbatch <skriptname> . Hilfreich können auch die Befehle squeue, scancel und sview sein.
  • Warten bis der Job durchgerechnet ist.
  • Zurückkopieren der Ergebnisse auf den Arbeitsplatzrechner.
  • Auswerten der Ergebnisse und evntl. grafisches Postprocessing.