DISKUS - Disruptive Kabine für umweltschonendes Lufttransportsystem

Ausgangssituation

Das Ziel, die Luftfahrt bis 2050 CO2-neutral zu gestalten, ist mit der aktuell verwendeten Flugzeuggeneration nicht erreichbar. Die CO2-Emissionen beim Flugzeug hängen direkt vom Energieeinsatz zum Vortrieb und somit von der zu bewegenden Masse ab. Daher ist eine Reduktion des Eigengewichts der Kabine aus ökologischen und ökonomischen Gründen erstrebenswert. Zusätzlich nimmt die Anzahl individueller Kundenwünsche zu, was die Komplexität der Produktfamilie weiter erhöht. Um die bestehende Flugzeugkabine hinsichtlich Masse und Nachhaltigkeit zu optimieren, sind disruptiv Ansätze notwendig. Diese müssen zudem, die externe Varianz erhalten und die interne Vielfalt reduzieren, um eine optimale Lösung zu finden.

Zielsetzung

Das zentrale Ziel des Gesamtvorhabens der TUHH im Verbundprojekt DISKUS ist die Gewichtsreduktion von Kabinenmonumenten. Hierfür werden ein produktstrategischer und ein auslegungstechnischer Ansatz verfolgt, die harmonisiert und durch Nachhaltigkeitsaspekte in Form der Ergebnisse aus Ökobilanzierungen ergänzt werden. Dabei sollen auch neuartige und vor allem disruptive Kabinenkonzepte untersucht werden, die sich deutlich von den heute eingesetzten Konzepten unterscheiden. Das PKT unterstützt diesen Prozess in verschiedenen Bereichen der Auslegung und mittels durchgängiger Modellierungsmethoden für neuartige Kabinenmonumente.

Projektorganisation

Projektleitung (PKT): Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause

Projektmanagement und -bearbeitung: Markus Berschik, M.Sc., Finn Christiansen, M.Sc.

Dieses Projekt ist Teil des PKT-Anwendungsfelds Luftfahrt.

Projektförderung und Verbundpartner

Das Projekt ist gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des sechsten zivilen Luftfahrtforschungsprogramms (LUFO VI-3). Förderkennzeichen: 20K2202H. Die Laufzeit des Projektes reicht von Januar 2024 bis Dezember 2026.

Projektpartner sind unter anderem die Firmen Diehl, CompriseTec, Odego und als assoziierter Partner die Firma Autoflug, sowie das DLR und die Technische Hochschule Nürnberg.